Weder die Fed noch die „Mag7“-Unternehmen Alphabet, Amazon, Meta Platforms und Microsoft konnte die US-Aktienmärkte gestern anschieben. Ein Belastungsfaktor bleiben die Ölpreise. Diese sorgen am heutigen Donnerstag für negative Vorzeichen bei den Futures.
Heard in New York
Am gestrigen Mittwoch schloss der NASDAQ Composite nahezu unverändert bei 24.673 Punkten, während der S&P 500 bei 7.136 Punkten schloss. Für schlechte Stimmung sorgen neben der Fed steigende Ölpreise. Die US-Notenbank hatte sich gestern rhetorisch ein wenig von Leitzinssenkungen wegbewegt, Axios unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen berichtet hatte, dass das US-Zentralkommando Präsident Trump Pläne für mögliche Militäraktionen gegen den Iran vorlegen werde. Trump hatte Berichten zufolge zuvor Teherans Vorschlag zur Wiederöffnung der Straße von Hormus abgelehnt und damit signalisiert, dass die Seeblockade bestehen bleibt, bis ein umfassenderes Atomabkommen erzielt wird.
Konnichiwa Tokio!
Infolge steigender Iran-Unsicherheiten und steigender Ölpreise zeigten sich die asiatischen Börsen am heutigen Donnerstagmorgen schwächer. Der japanische Nikkei 225 kam mit Verlusten aus der gestrigen feiertagsbedingten Pause. Zuletzt lag das Minus bei 1,1 Prozent auf 59.284 Punkte.
So steht´s um den DAX
Steigende Ölpreise sorgen am Donnerstag für eine schwächere Entwicklung im DAX. Belastend wirken laut Aussagen der Helaba-Analysten auch die Fed und die nachlassende Zinssenkungsfantasien.
„Fraglich ist, ob die EZB heute Hinweise auf eine mögliche Zinserhöhung im Juni gibt, was für die Stimmung am Aktienmarkt wohl auch nicht zuträglich wäre. Technisch kritisch ist der Rückfall unter die die 55-Tagelinie (23.968). Sollte auch der 21-Tagedurchschnitt (23.822) keinen Halt geben, wäre der Weg frei bis unter 23.500“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Short-Szenario: Unterhalb der kurzfristigen Trendlinie (aktuell bei 23.877) sollte zunächst auf die offene Kurslücke vom 14. April geachtet werden. Drehen die Notierungen nach einem Gap-Close bei 23.742 nicht wieder nach oben, könnte es zu einem Test der beiden 2025er-März-Tops bei 23.476 kommen. Unterhalb dieses Levels würde anschließend das offene Gap vom 8. April in den Fokus rücken, bevor die 23.000-Punkte-Marke als mögliche charttechnische Unterstützung infrage käme.
Das Long-Szenario: Das Short-Szenario: Unterhalb der kurzfristigen Trendlinie (aktuell bei 23.877) sollte zunächst auf die offene Kurslücke vom 14. April geachtet werden. Drehen die Notierungen nach einem Gap-Close bei 23.742 nicht wieder nach oben, könnte es zu einem Test der beiden 2025er-März-Tops bei 23.476 kommen. Unterhalb dieses Levels würde anschließend das offene Gap vom 8. April in den Fokus rücken, bevor die 23.000-Punkte-Marke als mögliche charttechnische Unterstützung infrage käme.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | UQ93F2 | 21.066,16 | 8,58 |
| Open End Turbo Call | UJ5V5M | 21.960,12 | 12,59 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | UJ5Q79 | 26.615,92 | 8,50 |
| Open End Turbo Put | UQ69M7 | 25.702,04 | 12,53 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 30.04.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Nach der gestrigen Fed-Sitzung schauen Anleger heute Nachmittag vor allem auf die US-PCE-Daten.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.




