Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Alles neu macht der März, das gilt für den DAX, der am Freitag bereits das nächste Jahreshoch markieren konnte und damit bestmöglich in den neuen Monat startet. Und das wird künftig auch für den Market Mover gelten, wo wir ab sofort direkt mit dem starten, worauf es ankommt – dem Blick auf den Markt. Und der strebte in dieser Woche zunächst weiter aufwärts und baute seine Gewinnserie aus der Vorwoche auf sechs positive Sitzungen in Folge aus. Das gab es so zuletzt im Oktober 2017, wobei damals ganze siebenmal hintereinander das Pluszeichen vor dem Schlusskurs stand. Am Mittwoch wurde marginal konsolidiert, seitdem geht es wieder rauf. Und wie: Mit einem positiven Februar-Ergebnis (+3,07%) im Rücken schraubten sich die Blue Chips am Freitag vom Start weg auf ein neues Jahreshoch bei 11.677 Punkten. Damit wäre der Ausbruch über den massiven Widerstand aus Volumenspitze (11.550), Dezemberhoch (11.567) und Volumenkante (11.600) direkt auf Anhieb geglückt.

Nächstes Ziel dann das 2018er-Märztief bei 11.727, bevor mit dem GD200 (11.863), der Nackenlinie der SKS-Formation (11.869) und der oberen Begrenzung des 2019er-Aufwärtstrendkanals gleich das nächste Bollwerk auf die Kurse wartet. Von der 12.000er-Marke darüber noch gar nicht zu reden. Wobei wir an dieser Stelle schon mal ein Fernziel in Aussicht stellen können: Oberhalb von 12.000 Punkten wäre der Weg schließend tatsächlich erst einmal frei – und zwar bis zu der ausgeprägten Volumenspitze bei 12.300 Zählern, wo endlich der endgültige Ausbruch aus dem dominanten 2018er-Abwärtstrendkanal gelingen würde! Auf der Unterseite ist es weiterhin die Volumenkante an der 11.400er-Schwelle, die als Wendemarke für ein trendbestätigendes Pullback infrage kommt. Fällt der Rücksetzer hingegen etwas größer aus, bietet sich die mittlere Abwärtstrendgerade als Haltestelle an, die aktuell mitten in der Unterstützungszone zwischen 11.330 und 11.300 verläuft. Darunter stehen mit den bewährten Haltebereichen bei 11.200/11.150 und 11.051/11.000 weitere Unterstützungen zur Verfügung, bevor unterhalb von 11.000 Punkten ein Rückfall in den Korrekturmodus droht.

PrimequantsEin Beitrag von Sebastian Jonkisch von Prime Quants

Prime Quants verfasst und veröffentlicht Finanzpublikationen für institutionelle und private Anleger, die ihre Börsengeschäfte selbst in die Hand nehmen möchten. Das angebotene Spektrum erstreckt sich von kostenfreien Markt- und Einzelwertanalysen über komplexe Research-Studien bis hin zu täglichen Prognosen und realen Trades. Weitere Informationen unter www.prime-quants.de. Dort erhalten Sie auch den kostenlosen Newsletter Market Mover.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Prime Quants / Pressefoto Deutsche Börse AG

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei