Bildquelle: Pressefoto Aixtron

Was Aixtron (WKN: A0WMPJ / ISIN: DE000A0WMPJ6) (Hersteller von Anlagen für die Halbleiterindustrie) da im vergangenen Jahr an Zahlen abgeliefert hat, kann sich durchaus sehen lassen: Den Auftragseingang um 15 Prozent auf 303 Millionen Euro gesteigert. Auch das fühlt zu einem Umsatzplus von 40 Prozent auf 269 Millionen Euro. Daraus macht Aixtron einen Betriebsgewinn (Ebit) von 41,5 Millionen Euro und einen Nettogewinn von 45,9 Millionen Euro (der Nettogewinn liegt wegen der Aktivierung latenter Steuern um 9,5 Millionen Euro über dem Betriebsgewinn). Ein Fest bleibt vor allem die Bruttomarge von 44 (32) Prozent.

Unter dem Strich bleibt ein Gewinn je Aktie von 0,41 (0,06) Euro, woraus sich aktuell ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 20,1 errechnet. Die Börse hat das entsprechend goutiert und stieg von rund drei Euro (Anfang 2017) auf knapp 20 Euro (März 2018). Nun, solch ein Anstieg will auch erstmal konsolidiert sein, weshalb die Aktie wohl wieder auf die derzeitigen gut acht Euro zurückfiel. Ein weiterer Grund dürfte sein, dass sich die Aussichten aus der Warte der Aixtron-Geschäftsführung ein wenig eingetrübt haben…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto Aixtron

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