Die Farben des Rennsports

Wenn eine Stoppuhr zum Statement wird

(Bildquelle: Pressefoto TAG Heuer)

Es gibt Uhren, die erzählen eine Geschichte, ohne dass man ein Wort lesen muss. Die neue TAG Heuer Carrera Chronograph x Team Ikuzawa gehört dazu. Wer sie sieht, denkt sofort an Boxengassen, an Rennhandschuhe, an die Ästhetik japanischer Motorsport-Teams der 70er und 80er Jahre – und das ist genau die Idee dahinter.

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Zweite Runde für ein bewährtes Duo

2023 taten sich TAG Heuer und Team Ikuzawa zum ersten Mal zusammen. Der Erfolg dieser Kollaboration hat nun eine Fortsetzung: Gemeinsam mit dem britischen Bamford Watch Department, bekannt für seine feinsinnigen Uhren-Interpretationen, entstand eine auf 150 Exemplare limitierte, einzeln nummerierte Edition.

(Bildquelle: Pressefoto TAG Heuer)

Federführend auf Seiten von Team Ikuzawa: Mai Ikuzawa, Team Principal und Creative Director, die in Tokio aufwuchs, an der Central Saint Martins studierte und seither die Brücke schlägt zwischen Motorsport, Design und Mode.

Statt sich ein neues Design auszudenken, blickte man zurück – auf die Heuer Roadmaster Stopwatch, ein historisches Zeitmessinstrument aus der eigenen Markengeschichte. Deren klare Grafik, hohe Ablesbarkeit und funktionale Rennsport-Anmutung dienten als Ausgangspunkt, den Ikuzawa und Bamford durch die Brille des Teams neu interpretierten.

(Bildquelle: Pressefoto TAG Heuer)

Ein Zifferblatt mit Charakter

Das Ergebnis basiert auf der 39-mm-Carrera Glassbox, jenem randlosen Gehäusekonzept, das den Blick auf Zifferblatt und Flange ungestört lässt – ganz im Sinne von Jack Heuers ursprünglicher Vision für die Carrera.

Das weiße Zifferblatt mit Clou-de-Paris-Textur, gedruckte Indexe statt applizierter Marker und rote Akzente an Zeigern, Sekundenzeiger und Datumsscheibe holen die Team-Ikuzawa-Farbwelt direkt aufs Handgelenk. Bei 6 Uhr prangt der Schriftzug „Team Ikuzawa“ – möglich gemacht durch das hauseigene Kaliber TH20-10, das auf die kleine Sekunde verzichtet und damit Platz schafft, den früher Rennteams und Sponsoren beanspruchten.

(Bildquelle: Pressefoto TAG Heuer)

Zur siebenreihigen Stahlgliederband-Version gesellen sich zwei Wechselbänder: ein perforiertes weißes Lederband mit roter Ziernaht, das an klassische Rennhandschuhe erinnert, sowie ein rot-weißes Textilband, das die historische Team-Ikuzawa-Lackierung zitiert. Präsentiert wird alles in einer roten Box, die an Werkzeugkisten aus Boxengassen erinnert – inklusive Reisetäschchen und Schlüsselanhängern im Team-Design.

(Bildquelle: Pressefoto TAG Heuer)

Das mE-Fazit

Limitierte Uhren gibt es viele, doch selten erzählen sie ihre Herkunft so unmittelbar wie diese Carrera. Sie ist ein Beispiel dafür, wie Traditionshäuser wie TAG Heuer heute Geschichte und Gegenwart verbinden können, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Für Sammler mit Sinn für Motorsport-Nostalgie und ein Faible für Japans Rennkultur dürfte sie schnell vergriffen sein – erhältlich ab Juli 2026, ab rund 9.900 Schweizer Franken.

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