Bildquelle: Pressefoto Lufthansa

Auch wenn die Passagierzahlen stetig steigen befinden sich Europas Fluggesellschaften in einem schwierigen Umfeld. Rollt eine Konsolidierungswelle auf sie zu?

In diesem Jahr soll die Wachstumsrate im europäischen Passagieraufkommen bei +6,6% liegen, noch bis 2030 wird laut Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft mit einem positiven Wachstum gerechnet. Dennoch sind Margen und Profite in der Luftfahrt Branche weiterhin unter Druck und dies trotz, verglichen mit dem Vorjahr, gesunkenen Kerosin Preise.

Der Nachfrageüberhang, welcher letztes Jahr noch zu hohen Ticketpreisen speziell für Inlandsflüge führte kann mittlerweile auch bedient werden. Dieses Umfeld führt dazu, dass die Investitionen der hiesigen Fluggesellschaften, verglichen mit den amerikanischen, recht gering sind. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel sind Synergielieferanten wie künstliche Intelligenz oder prädiktive Datenanalytik nur Randthemen.

Branchenkenner sprechen von einer möglichen Konsolidierung nach dem Beispiel des amerikanischen Luftfahrt Marktes. Heute halten die fünf größten Nordamerikanischen Airlines 77% der Marktanteile. Im Vergleich dazu teilen sich fünf Airlines 51% des Europäischen Marktes. Vorteile einer potentiellen Konsolidierung wären das Nutzen von Skaleneffekten, Synergien und eine optimale Aufteilung von Kapazitäten.

Um in der Zukunft mithalten zu können fehlt es vielen Europäischen Fluggesellschaften an dem nötigen Rüstzeug – gut positioniert für eine mögliche Konsolidierungsphase sind schon heute global aufgestellte Konzerngesellschaften wie Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) und Air France-KLM (WKN: 855111 / ISIN: FR0000031122)…

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto Lufthansa

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