Bildquelle: Nel

Die Aktie des norwegischen Wasserstoff-Spezialisten Nel (WKN: A0B733 / ISIN: NO0010081235) stürzte in den vergangenen Tagen nach der Explosion einer Wasserstoff-Tankstelle regelrecht ab. Nun, da die ersten Ergebnisse der Untersuchung des Zwischenfalls bekannt geworden sind, war die Erleichterung auf Anlegerseite und beim Management groß. Allerdings ist noch nicht alles überstanden.

Am Donnerstagnachmittag wollte Nel jeden wissen lassen, dass das mit der Untersuchung beauftragte Sicherheits- und Beratungsunternehmen Gexcon mit sagen konnte, dass weder der Elektrolyseur noch der Tankautomat etwas mit dem Zwischenfall zu tun hatten. Entsprechend zeigte sich auch Konzernchef Jon André Løkke mit den vorläufigen Untersuchungsergebnissen zufrieden.

Anlegern ging es ähnlich. Sie bescherten der Nel-Aktie am Donnerstagnachmittag einen Kurssprung von fast 20 Prozent. Trotzdem blieb das Papier damit immer noch vom zuletzt erreichten Allzeithoch über der Marke von 1 Euro weit entfernt. Diese Erholung könnte sich jedoch fortsetzen, wenn weitere erfreuliche Untersuchungsergebnisse an die Öffentlichkeit gelangen sollten.

FAZIT. Selbst wenn am Ende herauskommen sollte, dass die spezielle Wasserstofftechnik nichts mit der Auslösung des Zwischenfalls in Norwegen zu tun hatte und vollkommen sicher ist, bleibt Nel ein spekulativer Titel. Schließlich operiert das Unternehmen in einem Nischenmarkt, während die Brennstoffzelle in der Autoindustrie anders als rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge fast überhaupt keine Rolle spielt. Wem solche Risiken jedoch egal sind, der könnte mithilfe eines Faktorzertifikats (WKN: MF33JB / ISIN: DE000MF33JB9) versuchen, gehebelt von einer weiteren Erholung der Nel-Aktie zu profitieren.

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Bildquelle: Nel

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