Bildquelle: Pressefoto E.ON

Nach dem großen Kurssturz zwischen 2008 und 2016 hat sich charttechnisch die Situation bei der E.ON-Aktie (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) beruhigt. Rückblickend befindet sie sich seit 2015 in einer Phase der Bodenbildung, bei der sich eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation herausgebildet hat (siehe auch Monatschart unten).

Nach einem ersten Aufwärtsschub im Wesentlichen im Jahr 2017 befindet sich nun das Versorgerpapier in einer Seitwärtsbewegung. Wichtige Chartmarken sind dabei die Widerstände bei 10,30 Euro und 10,80 Euro sowie die Unterstützungslinie bei 9,20/30 Euro – hier verläuft auch die 200-Tage-Durchschnittslinie – und darunter bei 8,10 Euro und 7,80 Euro.

In den vergangenen Monaten scheiterte die E.ON-Aktie immer wieder an der Barriere von 10,30 Euro. Würde sie überwunden, könnte das einen ersten Impuls nach oben auslösen. Vielleicht ist das soweit, wenn die Übernahme der RWE-Tochter Innogy (WKN: A2AADD / ISIN: DE000A2AADD2) von der EU-Kommission Ende August (bis zum 23. August will sich die Kommission Zeit nehmen) endlich abgeschlossen ist. Sie ist wichtig für die Wandlung E.ONs zum modernen Stromanbieter…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto E.ON

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