Bildquelle: Pressefoto Lufthansa

Die Aktie von Deutsche Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) steckt in Turbulenzen. Seit Jahresbeginn sackte das Papier der Airline um knapp ein Drittel ab und seit Anfang 2018 summieren sich die Verluste bereits auf über 50 Prozent.

Die Gründe für den Sinkflug waren unter anderem die starke Konkurrenz der Billigflieger in Europa, steigende Kerosinkosten und die Unsicherheit über die weltweite Konjunktur. Im Juni wartete der Kranich mit einer Gewinnwarnung auf. Dabei erklärte Carsten Spohr, CEO der Deutschen Lufthansa, dass Eurowings 2019 erneut in die roten Zahlen fliegt und frühestens 2020 die Gewinnzone erreicht. Ende Juli wurden die Zahlen für das zweite Quartal auf den Tisch gelegt. Demnach sank der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahresquartal um 70 Prozent.

Dass die Airline demnächst wieder in den nachhaltigen Steigflug umschwenkt zeichnet sich zwar noch nicht ab. Nach dem Sinkflug der zurückliegenden Monate ist nach Angaben von Thomson Reuters dennoch ein großer Teil der Analysten mittelfristig  optimistisch für die Aktie gestimmt.

Spohr hat bereits Kurskorrekturen vorgenommen und den Ausbau des Flugangebots bei Eurowings zunächst gestoppt und Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet. Bis 2020 soll die Billigflieger-Tochter in die schwarzen Zahlen fliegen. Einen Beitrag dazu soll der Fokus auf eine standardisierte Flotte der A320-Familie beitragen. Auf diese Weise können Wartungskosten reduziert werden. Darüber hinaus soll Brussels Airlines stärker in das Netzwerk von Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines integriert werden. Ziel ist, die Kosten bis 2022 um 15 Prozent zu senken.

Die Verkehrszahlen für die ersten sieben Monate des Jahres zeigen, dass die Fluggäste durchaus auf die Airlines der Lufthansa-Gruppe fliegen. So stieg die Zahl der Fluggäste bis Juli um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und der Sitzladefaktor verbesserte sich auf 81,8 Prozent. Die starken Marken und das Wachstumspotenzial von Eurowings könnten nach Einschätzung der Experten der Treibstoff für eine Erholung sein. Angesichts eines KGV von 4,6 und einer Dividendenrendite von 6,0 Prozent (Quelle: Thomson Reuters) scheint ein Teil der Risiken eingepreist und die Aktie moderat bewertet. Die konjunkturellen Unsicherheiten und die Auswirkungen des Preiskampfes mit Easyjet und Ryanair könnten das Papier in den nächsten Wochen jedoch noch belasten.

Charttechnischer Ausblick: Deutsche Lufthansa

Widerstandsmarken: 14,15/15,30 Euro

Unterstützungsmarken: 11,50/12,80 Euro

Die Aktie von Deutsche Lufthansa kippte vergangene Woche unter die Unterstützung von EUR 14,15 und sackte anschließend auf EUR 12,80. In diesem Bereich konnte sich das Papier zunächst stabilisieren und in die Bollinger-Bänder zurückkehren. Solange die Unterstützung hält, besteht die Chance auf eine Erholung bis EUR 14,15 und im weiteren Verlauf bis EUR 15,30. Die Durchschnittslinien haben jedoch noch nicht gedreht. Weitere Rücksetzer können somit nicht ausgeschlossen werden.

Deutsche Lufthansa in EUR; Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)

Betrachtungszeitraum: 26.10.2018 – 20.08.2019. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

Deutsche Lufthansa in EUR; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

Betrachtungszeitraum: 21.082014 – 20.08.2019. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

Produkte

Discount Zertifikate auf die Aktie von Deutsche Lufthansa

Basiswert WKN Verkaufs-preis

in Euro

Cap in Euro Discount

in %

Finaler

Beobachtungs-tag

Deutsche Lufthansa HZ1W34 11,84 13,00 9,2 18.03.2020
Deutsche Lufthansa HZ1W36 12,27 14,00 5,9 18.03.2020
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 20.08.2018; 11:07 Uhr

Discount-Optionsscheine auf die Aktie von Deutsche Lufthansa

Basiswert Typ WKN Verkaufs-preis

in Euro

Basis-preis

in Euro

Obere Barriere

in Euro

Finaler

Bew.-

tag

Deutsche Lufthansa Discount-Call HZ0PUQ 0,46* 13,00 14,00 16.10.2019
Deutsche Lufthansa Discount-Put HZ1KG4 0,48* 13,00 12,00 13.11.2019
* Max. Rückzahlung pro Wertpapier von EUR 1. Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 20.08.2019; 11:11 Uhr

 

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Kommentator: Sebastian Bleser, Experte für Anlage- und Hebelprodukte bei HypoVereinsbank onemarkets

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Quelle: UniCredit / Bildquelle: Pressefoto Lufthansa

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