Bildquelle: markteinblicke.de

Der Start in den Monat Dezember ist dem DAX gestern gründlich misslungen. Obwohl die Kurse in der Spitze noch bis auf 13.338 Punkte klettern konnten, geriet der Handelstag mit einem Verlust von über 2% zum schlechtesten seit dem 2. Oktober. „Schuld“ war einmal mehr US-Präsident Trump, der via Twitter neue Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus Argentinien bzw. Brasilien ankündigte. Für den DAX ging es damit erstmals seit einem Monat unter die 13.000er-Barriere zurück. Das bedeutet:

Der ansatzlose Rutsch unter die runde Tausendermarke bis auf das Tagestief bei 12.955 Punkte könnte nun der vielfach herbeizitierte trendbestätigende Rücksetzer sein. Dafür müssten die Notierungen heute aber auf dem Absatz kehrtmachen und sich auf direktem Weg wieder – über die 13.000er-Marke hinweg – bis in den Bereich um 13.170/13.204 kämpfen. Von dort aus würden sich die nächsten Kursziele dann wieder auf die 13.300er-Marke und das Jahreshoch bei 13.374 Zählern stellen. Aber:

Nach unten kann derzeit noch keine Entwarnung gegeben werden. Geht die Korrektur heute in die nächste Runde, müsste nämlich bereits ein Test der Haltestellen bei 12.900 sowie 12.815 in Betracht gezogen werden. Durchbrechen die Blue Chips auch diese Unterstützungen, kommt als nächste mögliche Wendemarke für ein (größeres) Pullback der Bereich um 12.600/12.500 infrage.

Trading-Idee steigend (Call) fallend (Put)
WKN DC64LR DM8D19
Basispreis 11.640,36 14.812,32
Knock-out-Schwelle 11.640,36 14.812,32
Letzter Handelstag Open End Open End
Hebel 9,23 7,18
Kurs1) 14,05 18,09

1)Uhrzeit: 03.12.2019 08:19:42

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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