Bildquelle: Pressefoto Fresenius SE & Co. KGaA

Dass sich Analysten mit Vorständen gelegentlich treffen, ist vor allem bei den Werten aus dem DAX keine Seltenheit. Allerdings werden dabei meist nur Sachverhalte erklärt und die Tatsachen vorgetragen, die zu den Zielen führten, die die Top-Manager sich für einen bestimmten Zeitraum auf die Fahnen schreiben.

Anders dürfte es auch bei einem Treffen des JPMorgan-Analysten David Adlington mit Fresenius-Vorstandschef Stephan Sturm nicht gewesen sein. Denn sonst wären die Informationen, die Sturm an Adlington gab, melde- bzw. ad-hoc-pflichtig gewesen.

Adlington sprach nach dem Treffen allerdings von einem Gespräch in einem „verhalten vorsichtigen Ton“. Weiter führte er aus, dass Sturm vor allem vorsichtig bei den Preisen im Segment Kabi und bei den Margen im spanischen Klinikgeschäft sei. Daraus folgerte Adlington, dass er in Spanien steigende Margen für unwahrscheinlich hielt, was wir nun wirklich nicht als meisterhafte Analyse einschätzen.

Diese Annahmen reichten aus, dass die Fresenius-Aktie (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604) am Dienstag an das Ende der 30-DAX-Werte rutschte und den technischen Widerstand an der 50-Euro-Marke aus den Augen verlor…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto Fresenius SE & Co. KGaA

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