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Nach der börsentechnisch sehr düsteren Vorwoche, infolge der wieder aufgekommenen Sorgen um Italien und Spanien, dürfte die neue deutlich entspannter verlaufen. Schließlich sind die (US-)Anleger aufgrund von Thanksgiving am Donnerstag mit anderen Dingen als der europäischen Schuldenkrise beschäftigt. Besonderer Schwerpunkt wird dabei der sogenannte Black Friday, dem Tag nach Thanksgiving, sein. Traditionell ist dies der verkaufsstärkste Handelstag im amerikanischen Einzelhandel. Somit dürfte der Tag Klarheit über den wirklichen Zustand der US-Wirtschaft und der Stimmung des US-Verbrauchers geben. Erste Daten dazu werden aber erst am Wochenende bekannt werden und somit auch erst in der übernächsten Woche die Kurse beeinflussen.


Zum heutigen Wochenauftakt geht es an den Börsen gemächlich los. Konjunkturseitig gibt es aus der Eurozone Daten zur Leistungsbilanz (September). In den USA stehen der Chicago Fed National Activity Index (Oktober) und die Verkäufe bestehender Häuser (Oktober) zur Veröffentlichung an. Quartalszahlen melden u.a. Analytik Jena, Borussia Dortmund, Brocade, DF Deutsche Forfait, Hewlett-Packard, Jack in the Box, Tyson Foods und Zale.

Am Dienstag gibt es ebenfalls nur wenige Impulse. Aus den USA werden lediglich BIP-Daten zum dritten Quartal (2. Veröffentlichung) und am Abend die Fed-Minutes für die November-Sitzung der US-Notenbank veröffentlicht. Quartalszahlen melden an diesem Tag u.a. Augusta Technologie, Campbell Soup, Chico’s FAS,Hormel Foods, Medtronic und Sixt.

Zur Wochenmitte sorgt dann eine wahre Flut an Konjunkturdaten für Bewegung am Markt. Besondere Beachtung dürften dabei zahlreiche Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone, aber auch aus Deutschland und Frankreich erfahren. Die November-Daten dürften erneut rückläufig sein und damit die Sorgen vor einer Rezession aufs Tablett bringen. Aus den USA folgen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Oktober-Daten zum Auftragseingang für langlebige Güter und Investitionsgüter, die Oktober-Daten für die persönlichen Einnahmen und Ausgaben sowie das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (November). Quartalszahlen gibt es u.a. von Deere & Co., Eaton Vance, Guess, Johnson Matthey, Joyou und United Utilities.

Der Donnerstag dürfte aufgrund von Thanksgiving und dem Feiertag in den USA wie gesagt eher ruhig verlaufen. Lediglich am Vormittag werden in Form der deutschen BIP-Daten (3. Quartal) und dem ifo-Geschäftsklimaindex Marktrelevante Konjunkturdaten veröffentlicht. Die Stimmung der deutschen Unternehmen dürfte nach Ansicht von Deka Invest im November spürbar gesunken sein. Die Volkswirte dort erwarten nicht nur, dass die Lagebeurteilung merklich zurückgehen wird, sondern dass auch die Geschäftserwartungen immer düsterer werden. Konkret wird ein erneut Rückgang des Geschäftsklimas von 106,4 Punkten im Oktober auf nun 104,9 Punkte prognostiziert. Quartalszahlen werden am Donnerstag u.a. von Antofagasta, CTS Eventim, Flughafen Wien, GG Software, Indus, Raiffeisen Bank International und Thomas Cook veröffentlicht.

Der Wochenschluss wird dann wegen des verkürzten Handels in den USA ebenfalls eher entspannt verlaufen. Konjunkturseitig werden lediglich aus Deutschland die Einfuhrpreise (Oktober) veröffentlicht. Quartalszahlen berichten u.a. KWS Saat und Severn Trent.

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Sandro Valecchi
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Sandro Valecchi

US-Ökonomie Prognose 2011: negativ, Sir! Einige Analysten verbinden mit der Thanksgiving-Woche (Donnerstag, 24.11.2011, Thanksgiving-Fest) in den USA die sehr optimistische Prognose, das die Konjunktur in den USA, bedingt durch die Konsumlaune, anziehen werde und wagen einen leicht positiven Ausblick. Ist das so – ist das objektiv begründbar und durch Fakten zu untersetzen? „Ich denke, die wirklich schwere Krise in den USA ist nicht nur nicht ausgestanden, sie verschärft sich sogar zusehend weiter“, begründet Sandro Valecchi, Analyst, den negativen Ausblick. „Den USA laufen die Ausgaben und die Kosten weiter aus dem Ruder, denn die Verschuldungsrate beschleunigt sich auf 125 Milliarden pro… Weiterlesen »