Bildquelle: Pressefoto Raiffeisen Bank International

Für die Raiffeisen Bank International (RBI) (WKN A0D9SU) sieht es erst einmal nicht nach einer schnellen Besserung aus. Das hat das erste Quartal 2015 gezeigt. Auch deshalb rutscht die RBI-Aktie am Donnerstag auf den letzten Platz im österreichischen Leitindex ATX.

Zwischen Januar und März 2015 lag der Gewinn gerade einmal bei 83 Mio. Euro und damit in etwa halb so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr 2014 hatte das Unternehmen erstmals in der Geschichte einen Verlust eingefahren. Und für 2015 sieht es nach dem dann schon zweiten Verlustjahr in Folge aus. Zwar will man sich gesundsparen. Allerdings kostet der Schrumpfkurs erst einmal ordentlich Geld. Zudem werden Belastungsfaktoren wie die Ukraine-Krise nicht von heute auf morgen verschwinden.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Angesichts solcher Aussichten dürfte die Erholungsrallye der RBI-Aktie erst einmal weiter Pause machen. Zumindest hat sich das Papier zuletzt etwas von seinem zu Jahresbeginn verzeichneten Allzeittief entfernt, während aktuell sogar das Überwinden des GD200 winkt. Allerdings sind das noch keine Gründe, um in Jubelstimmung zu verfallen.

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