Bildquelle: Pressefoto Rocket Internet

In den Wochen nach dem Börsengang im Oktober 2014 schoss die Aktie der Startup-Schmiede Rocket Internet (WKN A12UKK) in die Höhe und kostete zwischendurch fast 60 Euro (Ausgabepreis 42,50 Euro). Doch inzwischen ist Ernüchterung eingetreten, unter anderem weil sich das Unternehmen selbst kurz nach dem IPO an den Märkten weiteres Kapital beschaffen möchte. Auch bei der ersten öffentlichen Hauptversammlung geht es um dieses Thema.

Bereits im Februar hatte man sich 590 Mio. Euro durch die Ausgabe neue Anteilsscheine besorgt. Allerdings dürfte das bei weitem nicht genug sein, wenn man sich wie geplant zur größten Internetplattform außerhalb der USA und Chinas aufschwingen möchte. Die Chancen liegen dabei auf der Hand. Rocket Internet konzentriert sich mit einem Schwellenländer-Schwerpunkt auf den Bereich E-Commerce. Gerade in den Wachstumsmärkten hat sich einiges an Aufholpotenzial angestaut, so dass auch die Wachstumsmöglichkeiten nach oben sehr groß sind. Auf der anderen Seite müssen die Firmen, an denen Rocket Internet beteiligt ist erst einmal kräftig Geld verbrennen, um zu wachsen, während ein Erfolg nicht garantiert ist.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Daher sollte man in die Rocket-Internet-Aktie nur investieren, wenn man starke Nerven mitbringt und einen zwischenzeitliche Kursrücksetzer nicht sonderlich stören. Solch mutige Anleger könnten am Ende tatsächlich belohnt werden. Wer gehebelt auf steigende Kurse der Rocket-Internet-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DZZ78D ins Auge fassen.

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[…] gibt es unter anderem aus den hinteren Reihen. Im Fokus steht dabei die erste öffentliche Hauptversammlung der Startup-Schmiede Rocket Internet (WKN A12UKK). Gleichzeitig bleibt die Frage, ob Investoren nun […]

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[…] Bei BASF (WKN BASF11) hätte man sich für das Jubiläumsjahr bessere Geschäftsaussichten gewünscht. Allerdings gibt das aktuelle Marktumfeld nicht sehr viel mehr her. Gerade deshalb dürfte sich die Performance des weltgrößten Chemiekonzerns umso mehr sehen lassen können. Mehr dazu hier. Die Lufthansa-Aktie (WKN 823212) hatte sich im Zuge der Negativschlagzeilen rund um Pilotenstreiks und den Absturz einer Maschine der Tochtergesellschaft Germanwings in Frankreich stark verbilligt. Mittlerweile lädt die günstige Bewertung dazu ein, auf ein Comeback des DAX-Wertes zu spekulieren. Allerdings steht Deutschlands größte Fluggesellschaft weiterhin vor großen Herausforderungen, so dass sich Schnäppchenjäger nicht zu sicher fühlen dürfen. Mehr dazu… Weiterlesen »