Warren Buffett: Neues aus Omaha!

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Zum ersten Mal seit 2019 hat der Starinvestor Warren Buffett seine Anteilseigner wieder persönlich zur legendären Hauptversammlung von Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2 / ISIN: US0846707026) in Omaha (US-Bundesstaat Nebraska) begrüßt. Mehr als 10.000 Anlegerinnen und Anleger sind extra dafür angereist.

Wenn das sogenannte „Orakel von Omaha“ zu seiner alljährlichen Hauptversammlung einlädt, zieht es tausende von Anlegerinnen und Anleger in den US-Bundestaat Nebraska. Auch wenn es dieses Jahr deutlich weniger Personen physisch anwesend waren als noch vor der Pandemie, warteten die Investoren dennoch gespannt auf Warren Buffett und seinen Vice-Chairman Charles Munger und auf mögliche Äußerungen, welche die beiden im Rahmen der Frage-Antwort-Runde treffen könnten.

Aktionäre mussten sich gedulden

In Geduld üben mussten sich Anleger und Anlegerinnen von Warren Buffets Beteiligungsfirma Berkshire Hathaway, denn der nächste große Investmentcoup ließ lange auf sich warten. Die Cash-Bestände wuchsen immer höher auf zwischenzeitlich eine fast utopische erscheinende Zahl von 144 Milliarden US-Dollar.

Zum ersten Mal seit 2019 hat Starinvestor Warren Buffett seine Anteilseigner wieder persönlich zur legendären Hauptversammlung von Berkshire Hathaway in Omaha (US-Bundesstaat Nebraska) begrüßt. Mehr als 10.000 Anlegerinnen und Anleger sind extra dafür angereist; Bildquelle: markteinblicke.de

Buffett zufolge fanden sich über einen längeren Zeitraum schlicht keine geeigneten Investmentmöglichkeiten. Die aktuelle Lage scheint die Investmentlegenden jedoch dazu zu verleiten vermehrt auf der Kaufseite aufzutreten, denn mittlerweile wurden nunmehr knapp 50 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2022 investiert.

Öl-Werte im Fokus

Dabei ist Berkshire Hathaway an einer Vielzahl von Unternehmen beteiligt. Darunter finden sich Versicherungskonzerne oder eine Güterbahngesellschaft. Hinzukommen Aktienpakete von Konzernen wie Apple oder Coca-Cola. Zuletzt hat die Beteiligungsfirma die hohen Ölpreise genutzt, um die Beteiligung am Ölkonzern Chevron auszubauen. Für weitere 4,2 Milliarden US-Dollar kaufte Buffett 121 Millionen Aktien des Technikkonzerns Hewlett Packard. Im März dieses Jahrs wurde die Übernahme des Versicherungskonzerns Alleghany für 11,6 Milliarden Dollar bekannt gegeben.

Des Weiteren stockte Berkshire Hathaway seine Beteiligung beim Computerspielehersteller Activision Blizzard auf 9,5 Prozent auf, nachdem Microsoft seine Übernahme für den Spielehersteller bekannt gegeben hatte. Angesichts des zuletzt schwächeren Versicherungsgeschäfts stagnierte der Betriebsgewinn von Berkshire im ersten Quartal bei gut sieben Milliarden US-Dollar, da der Rückgang von Gewinnen anderer Beteiligungen annähernd ausgeglichen wurde. Das Nettoergebnis fiel um gut die Hälfte auf 5,5 Milliarden US-Dollar.

Buffett, der Value Investor

Vom Begründer des Value Investing und der Fundamentalanalyse „Benjamin Graham“ höchst persönlich erlernt, hat sich Buffett mit dem Value Investing zu einem der erfolgreichsten Investoren der Welt gemacht. Dabei setzt Buffett vor allem im Rahmen seiner Firmenanalyse auf etablierte und profitable Konzerne, die eine gute wirtschaftliche Verfassung, eine starke Wettbewerbsposition und eine Führungsriege nach seinem Geschmack besitzen – und deren Anteile in seinen Augen unterbewertet sind.

Berkshire Hathaway Aktie

Um Aktionär werden zu können bei Berkshire müssen interessierte Anlegerinnen und Anleger viel Geld in die Hand nehmen. Es gibt zwei Kategorien von Aktien, A- und B-Aktien. Die Berkshire A-Aktie wurde niemals gesplittet und notierte am 16. März an der NYSE zum ersten Mal oberhalb der Marke von 500.000 US-Dollar und ist somit die teuerste Stückaktie der Welt…

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