Bildquelle: markteinblicke.de

Die Aussicht auf steigende Zinsen und die Fortschritte bei der Lösung teurer Rechtsstreitigkeiten haben die Aktie der Deutschen Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) beflügelt. Auch die Commerzbank-Anteilsscheine (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) profitierten davon. Doch jetzt gab es einen bitteren Rückschlag zu verkraften.

Im vierten Quartal 2016 musste die Deutsche Bank einen Nettoverlust in Höhe von 1,9 Mrd. Euro einfahren. Damit wurde das Minus im Vorjahresvergleich reduziert, allerdings hatten Analysten mit einer besseren Performance vonseiten des deutschen Branchenprimus gerechnet. Der Verlust nach Steuern im Gesamtjahr 2016 lag bei 1,4 Mrd. Euro gegenüber einem Verlust von 6,8 Mrd. Euro im Jahr 2015.

Deutsche-Bank-Chart: finanztreff.de

Am Donnerstagvormittag reagierten Investoren enttäuscht auf die neuesten Deutsche-Bank-Zahlen. Die Aktie gehörte mit deutlichen Kursverlusten zu den größten DAX-Verlierern. Damit dürfte klargeworden sein, dass die Deutsche Bank und andere europäischen Bankenwerte trotz der guten Entwicklung an der Börse noch viele Herausforderungen bewältigen müssen.

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[…] 2. Februar 2017 in Titel: Deutsche Bank: Die ganze Arbeit zunichtegemacht? […]

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[…] von den guten Geschäften des Halbleiterherstellers, insbesondere mit der Autobranche. Am Indexende ist wiederum die Deutsche Bank zu finden. Das Institut musste im Schlussquartal 2016 einen […]

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[…] 514000 / ISIN: DE0005140008) am Donnerstag für das Schlussquartal 2016 einen überraschend hohen Verlust ausgewiesen hatte, war es nun an der Zeit, die Ergebnisse zu […]