Verliere dich nicht in Details

Foto: Marc Müller

Es ist eine Kunst, ein Vorhaben ohne Anspruch auf völlige Perfektion zu beginnen, aber dennoch zunehmend auf Details zu achten. Wenn ein Chirurg zu Beginn seiner Ausbildung den toten Frosch noch nicht perfekt aufschneidet, ist das vorhersehbar und in Ordnung. Irgendwie muss man ja anfangen.

Aber spätestens bei Operationen am lebendigen Menschen sollten sich Angehörige dieser Zunft um jedes Detail kümmern. Auch von Piloten wünschen wir uns das. Details entscheiden sehr häufig, wenn nicht sogar immer, über Erfolg und Misserfolg. Richtig ist, dass es nichts bringt, sich in Details zu verlieren, ohne je anzufangen. Aber Schritt für Schritt müssen auch die Details stimmen.

Grundidee und Detailschwierigkeiten

Der US-amerikanische Erfinder Thomas Alva Edison wollte eine Glühbirne entwickeln, die jedes Haus mit elektrischem Licht erhellt. Das Grundkonstrukt war schnell gebaut. Doch das Detail-Problem war der Glühdraht. Alle Materialien, die er ausprobierte, verglühten zu schnell. An dauerhaftes Licht war damit nicht zu denken. Er teste der Überlieferung nach 10.000 verschiedene Materialien, bis er einen Glühdraht aus Wolfram einsetzte.

Das Konzept der Glühbirne gab es bereits, nur nützte es niemandem, da die Birnen der anderen Erfinder nicht dauerhaft leuchten konnten. Edison war der erste, der so detailversessen war, bis er den richtigen Draht fand. Solche Erfindergeschichten können Sie viele finden. Die meisten Menschen, die als Erfinder einer Innovation gelten, sind es eigentlich gar nicht. Andere vor ihnen kamen bereits auf die Idee. Aber die Personen, die wir heute als die Erfinder feiern, sind diejenigen, die sich auf die Details konzentrierten und etwas massentauglich machten.

Wenn Sie eine Idee haben, beginnen Sie unverzüglich mit der Umsetzung. Akzeptieren Sie, dass es zu Beginn holpert und stockt. Aber je mehr Sie auf die Details achten, desto schneller reift Ihre Idee zu einem gut funktionierenden Konzept.


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Ein Beitrag von Julien Backhaus

Erfolgsverleger und Bestsellerautor Julien Backhaus schreibt über den großen Erfolg. In seinen Gesprächen mit Super-Erfolgreichen wie Klitschko, Messner oder Bohlen fand er die Gemeinsamkeiten dieser Berühmtheiten heraus.

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