Standortproblem Börsengänge: Nun sagt auch Rheinmetall den KSPG-Börsengang ab

Der deutsche Börsenstandort hat ein gewaltiges Problem. Innerhalb weniger Monate haben drei große Unternehmen ihren Börsengang abgesagt. Heute gab der MDAX-Konzern Rheinmetall (WKN 703000) bekannt, dass er für einen überschaubaren Zeitraum keine Voraussetzungen für einen Börsengang seiner Autosparte KSPG sieht. Und das ganze trotz zuletzt positiver ESM-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, QE3 der Fed und neuer Hochs bei DAX und Co.

Im Fokus LANXESS: „Preis-vor-Menge“-Strategie als Erfolgsrezept?

Ein augenscheinlich hartes Restrukturierungsprogramm, die Konzentration auf die hausinterne so genannte „Preis-vor-Menge“-Strategie und ein derzeit hoher Aktienkurs haben LANXESS in den deutschen Leitindex DAX® geführt. Das derzeit wachstumsstarke Geschäft in den Schwellenländern soll dafür sorgen, dass der Spezialchemie-Konzern möglichst lange dort verbleibt - doch die Euro-Krise und schwankende Rohstoffpreise könnten diese Aufgabe enorm erschweren.

Talanx sagt Börsengang wegen überzogener Preisvorstellungen ab

Wie gewonnen, so zerronnen! Zumindest aus Sicht des deutschen Aktienmarkts: So überraschend wie Talanx vergangene Woche einen Börsengang noch im Herbst ankündigte, begrub man heute entsprechende Pläne. Grund hierfür waren offenbar überzogene Preisvorstellungen, die am Markt so nicht bezahlt werden wollten. Offiziell hieß es: “Die Rückmeldungen der Investoren zur Unternehmensbewertung wichen deutlich von den der Talanx avisierten Einschätzungen der an der Transaktion beteiligten Banken über einen angemessenen Mindestwert der Aktien ab.” Das wird auf jedenfall kein gutes Licht auf die beteiligten Banken, denn etwas Marktkenntnis hätte hier zu hoch gehängte Preisvorstellungen von Anfang an tiefer hängen können. Zum anderen ist es eine Klatsche für den Finanzplatz Deutschland.

Brenntag: Überzeugende Geschäftszahlen trotz Euro-Krise – Kursgewinne voraus

Der Chemiesektor gilt in der Regel als besonders konjunkturanfällig. Gerade deshalb erscheinen die Halbjahreszahlen des Weltmarktführers in der Chemiedistribution Brenntag (WKN A1DAHH) umso beeindruckender. Zudem wurde die Jahresprognose angehoben.

Im Fokus Continental: Auf Wachstumskurs trotz Euro-Krise?

Mit einer in den letzen Monaten starken Nachfrage aus der Automobilbranche und einem derzeitig hohen Aktienkurs im Rücken konnte der Automobilzulieferer Continental einen Geschäftserfolg und sogar die Rückkehr in den deutschen Leitindex DAX verbuchen. Doch die Euro-Krise könnte der Autobranche – und damit vielleicht auch dem DAX-Rückkehrer - einen Strich durch die Rechnung machen. Außerdem könnte der Höhenflug der Aktie bereits vorbei sein, da der DAX-Aufstieg bereits womöglich schon eingepreist wurde.

Solarworld: 20% in wenigen Tagen – ein Paradies für Zocker!

Ein Kursgewinn von knapp 20 Prozent in weniger als einer Woche hat uns einmal mehr deutlich vor Augen geführt, dass die Aktie von Solarworld (WKN 510840) sehr schön zum Spekulieren geeignet ist. Für risikoscheue Anleger dürften dagegen die Unsicherheiten, die nicht nur Solarworld, sondern die gesamte Solarbranche erfasst haben unkalkulierbar sein.

Commerzbank-Aktie: Intakte Rallye – die nächsten Ziele 1,65 Euro und 2,00 Euro

Man mag über das „Zocker-Papier“ Commerzbank denken wie man will – die aktuelle Kursrallye ist intakt. Der gestrige Schlusskurs zeigt es auf. Es winken...

Bayer – Welche Euro-Krise?

Zwar hat die Euro-Krise dazu geführt, dass Anbieter von Medikamenten derzeit mit sinkenden Arzneimittelausgaben europäischer Regierungen fertig werden müssen. Jedoch konnte besonders Bayer von dem schwachen Euro profitieren und sogar die Jahresprognose anheben.

Zahlenticker: Eckert & Ziegler kauft pharmazeutischen Dienstleister Vitalea Science

Zugegeben, es ist nicht viel, aber für Fans der Small-Caps gibt es heute Zahlen und Erfolge zu berichten.

Commerzbank: 10% Kursplus in 24h, Kursrallye weiter voraus?

Wie bei bereits einige Mal bei den Börsenbloggern zu lesen war, bleibt die Aktie der Commerzbank (WKN 803200) weiterhin eine Zocker-Aktie und weniger eine seriöse Anlage. Denn mit ihr lässt es sich derzeit sehr gut spekulieren. Es ist fast schon täglich ein deutliches Auf und Ab bei dem Papier zu beobachten. Dies ist wenig verwunderlich, denn auf einem niedrigen Niveau sind hohe prozentuale Veränderungen nun einmal leichter zu bewerkstelligen. Dennoch dürfte das Papier eben genau deshalb spannend bleiben.

Technologiewerte: Intel senkt Umsatzprognose und NASDAQ 100 so hoch wie zuletzt im Jahr 2000

Für amerikanische Technologieaktien geht es dieser Tage auf und ab. Hatte gestern Amazon noch mit der Vorstellung des neuen Kindle Fire HD für Kauflaune gesorgt, überrascht heute Intel mit einem gesenkten Umsatzausblick. Die Amazon-Aktie erreicht gestern zudem ein neues Allzeithoch und schoss bei der Marktkapitalisierung auf 113 Mrd. US-Dollar. Doch heute scheint der Optimismus wieder verflogen zu sein. Technologieaktien könnten - trotz positiver US-Konjunkturdaten - das Hoch erreicht haben. Ausschlaggebend ist hier u.a. der NASDAQ 100, der gestern den höchsten Stand seit dem Jahr 2000 erreicht hat.

Fresenius profitiert von seiner breiten Aufstellung und steigender Gesundheitsausgaben

Beim Gesundheitskonzern Fresenius (WKN 578560) steht nach der gescheiterten Übernahme des Klinikbetreibers Rhön-Klinikum (WKN 704230) wieder das Tagesgeschäft im Fokus. Neben dem Klinikgeschäft der Tochter Helios sollte man als Anleger aktuell viel mehr auf das Dialyse-Geschäft der Tochter Fresenius Medical Care (WKN 578580) und das Infusionsgeschäft der Tochter Kabi. Letztere hat dieser Tage den Ausblick erhöht, was sich für den Kurs der Fresenius-Aktie bald positiv auswirken dürfte. Neue Allzeithochs stehen hier im Blick.

SAP: Kampf mit Oracle geht weiter

Hört das denn niemals auf? Diese Frage dürfte man sich nun bei Europas größtem Softwarehersteller und der weltweiten Nummer eins in Sachen Unternehmenssoftware SAP (WKN 716460) stellen. Denn der US-Konkurrent Oracle (WKN 871460) will weiterhin vor Gericht mit den Walldorfern streiten und möglichst viel Geld aus dieser Auseinandersetzung herausquetschen.

Talanx konkretisiert Börsenpläne – Noch im Herbst solls aufs Parkett gehen

Etwas überraschend kam vor kurzem die Pressemitteilung, dass der Versicherungskonzern Talanx noch im Herbst an die Börse strebt. Das wäre einer der größten Börsengänge der vergangene Jahre. Geplant ist eine Platzierung von Aktien ausschließlich aus einer Kapitalerhöhung. Der Mittelzufluss soll zur Wachstumsfinanzierung und zur weiteren Stärkung der Kapitalbasis eingesetzt werden, so die Hannoveraner.

Glencore & Xstrata: Zitterpartie um die größte Übernahme 2012

Die Übernahme des Bergbau-Konzerns Xstrata (WKN 552834) durch den Rohstoffhändler Glencore (WKN A1JAGV) wäre die mit Abstand größte Übernahme des Jahres und würde einen wahren Rohstoffgiganten hervorbringen, doch die Abwicklung des Deals steht auf wackeligen Beinen. Und wie so oft in solchen Fällen, geht es einmal mehr um das liebe Geld.
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