Nach der gescheiterten Übernahme von Rhön-Klinikum: Fresenius vor neuen Jahreshochs?

Wie bereits vergangene Woche orakelt, ist die Übernahme des Klinikbetreibers Rhön-Klinikum (WKN 704230) vorerst vom Tisch. Der Gesundheitskonzern Fresenius (WKN 578560) kündigte heute an, bis auf Weiteres kein neues Übernahmeangebot unterbreiten zu wollen. Die Auswirkungen für die Rhön-Klinikum-Aktie waren ebenso verhersehbar: Kursrückschläge bis auf rund 15 Euro (Kursniveau vor dem ersten Angebot). Phantasie nach oben ist aber auch nach dem heutigen Kurssturz nicht vorhanden. Damit dürfte die Aktie für die kommenden Monate für die meisten Anleger uninteressant sein. Ganz im Gegensatz zur Fresenius-Aktie.

Rhön-Klinikum: Die Chancen für Fresenius und weitere Kursgewinne schwinden

Eigentlich gibt es dieser Tage wenig neues in Sachen Übernahme des Klinikbetreibers Rhön-Klinikum (WKN 704230). Doch eine Vielzahl an Einzelmeldungen macht den seit einiger Zeit immer wieder erwarteten, zweiten Versuch seitens des Gesundheitskonzerns Fresenius (WKN 578560) immer unwahrscheinlicher. Nachdem zu Wochenbeginn bekannt wurde, dass der Medizintechnikkonzern B.Braun 5 Prozent der Rhön-Klinikum-Anteile erworben hat, keimte schon Unsicherheit auf. Nun wurde bekannt, dass der Klinikbetreiber Asklepios, der ebenfalls in dieser Größenordnung bei Rhön-Klinikum engagiert sind, beim Bundeskartellamt unter dem Aktienzeichen B3-132/12 ein “Zusammenschlussverfahren” eingereicht hat. Schlechte Nachrichten also für die Freunde einer schnellen Übernahme. Anleger sollten nun genau überlegen, ob und wie lange sie noch auf einen neuerlichen Übernahmeversuch warten wollen.

Praktiker versucht es mit einer Finanzierung Made in Österreich – Ist das der Durchbruch?

Die angeschlagene Baumarktkette Praktiker (WKN A0F6MD) hatte heute mal wieder eine Überraschung parat. In einer Pressemitteilung wurden die exklusiven Verhandlungen mit Anchorage Capital Europe LLP aufgekündigt und stattdessen neue Verhandlungen mit der österreichischen Semper Constantia Privatbank AG angekündigt.

Carrefour & Metro: Attraktive Einstiegschance für Berufsoptimisten

Die mangelnde Kaufbereitschaft der Konsumenten in Südeuropa machte sich nun einmal mehr in den Geschäftszahlen des größten europäischen Einzelhändlers Carrefour (WKN 852362) bemerkbar. Doch der Konkurrent von Metro (WKN 725750) schaffte es in den ersten sechs Monaten des Jahres trotz eines Gewinnrückgangs die Analystenerwartungen zu übertreffen und seinen Nettoverlust nach unten zu schrauben.

INDUS: Wann gelingt der Ausbruch nach oben?

Das Jahr 2011 war für die Beteiligungsgesellschaft INDUS (WKN 620010) ein Rekordjahr. Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes, war es allerdings bereits abzusehen, dass dieser Erfolg 2012 nicht so ohne weiteres wiederholt werden könnte. Doch trotz der schwächelnden Konjunktur konnte das im SDAX notiere Unternehmen im ersten Halbjahr aufgrund seines ausgewogenen Portfolios ordentliche Geschäftszahlen präsentieren.

Update Q-Cells: Wettbieten abgesagt!

Da kam die spanische Isofoton wohl doch ein wenig spät. Denn die Gläubigerversammlung hat nun einem Verkauf der insolventen Solarfirma Q-Cells (WKN 555866) an die südkoreanische Hanwha-Gruppe zugestimmt. Somit wird der Bieterkampf abgesagt. Die Kursphantasie ebenso.

L’Oréal: Luxus ist Trumpf – auch in der Krise

In Europa ist das Krisengerede an allen Ecken und Enden zu vernehmen, doch bis zu den Luxusgütern scheint davon bisher wenig durchgedrungen zu sein. So verwundert es auch wenig, dass der französische Kosmetikkonzern L'Oréal (WKN 853888) gerade von seiner Luxussparte profitieren und teilweise deutliche Gewinnzuwächse im ersten Halbjahr des Jahres verzeichnen konnte.

Q-Cells: Bieterwettkampf weckt Kursfantasie – aber zurecht?

In der deutschen Solarbranche geht es im Moment zumindest nicht langweilig zu. Denn nachdem wir uns am Wochenende auf einen Verkauf des insolventen Photovoltaik-Unternehmens Q-Cells (WKN 555866) nach Südkorea eingestellt hatten, funken nun die Spanier dazwischen und eröffnen einen Bieterkampf. Für Aktionäre keimt nun die Hoffnung auf neue Kurshöhen auf, doch zurecht?

Rhön-Klinikum: Startet Fresenius wirklich einen zweiten Übernahmeversuch?

Nach der Ende Juni gescheiterten Übernahme des Klinikbetreibers Rhön-Klinikum (WKN 704230) durch den Gesundheitskonzern Fresenius (WKN 578560) verdichten sich die Gerüchte, dass es doch noch zu einem zweiten Anlauf kommt. Nach dem Platow-Brief zu Wochenbeginn, legt nun das manager-magazin nach. Offenbar sollen erneut 22,50 Euro je Aktie geboten werden, allerdings will man sich nun mit 50 Prozent der Anteile und einer Aktie zufrieden geben. Doch dies hätte man schon vor sieben Wochen haben können – was hat sich also geändert? Ist die Übernahmefantasie am Ende doch nur ein Strohfeuer?

ProSieben/Sat1 zurück in der Erfolgsspur

Aktionäre von Medienkonzernen brauchen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders gute Nerven. Werbeeinnahmen sind wichtige Umsatzbringer. Brechen diese weg, geraten die Unternehmen in Schwierigkeiten und ihre Aktienkurse geraten ins Trudeln.

Kann VW der Euro-Krise weiterhin trotzen?

Volkswagen konnte im bisherigen Jahresverlauf den negativen Folgen der Euro-Krise mit starken Absatzzahlen trotzen. Doch aufgrund der weltweit schwächelnden Konjunktur und einiger Verkaufsbeschränkungen in China, könnte die Erfolgsgeschichte aber auch eventuell ein jähes Ende finden...

Commerzbank: Schlusskurs über 1,27 Euro, der erste Schritt in Richtung 2-Euro-Marke ist getan

"Na bitte, geht doch", werden da gestern so manche Trader gedacht haben. Die Commerzbank-Aktie schloss bei 1,286 Euro. Also deutlich über der ersten technischen Hürde 1,24/1,27 Euro auf dem Weg gen 2 Euro. Langsam könnte es spannend werden…

Commerzbank: Kommt da eine Kursrallye bis in die Region 2 Euro?

Die Commerzbank-Aktie ist seit Monaten ja mehr eine Zocker-Aktie als eine seriöse Anlage. Dennoch: Warum nicht selbst mit dem Papier ein wenig Urlaubsgeld machen?

Die Deutsche Bank und der liebe Iran und warum die Commerzbank ein Trade wert...

Nach den Ermittlungen im Zuge des Libor-Skandals, steht die Deutsche Bank (WKN 514000) in den USA vor neuem Ungemach. Laut einem Bericht der „New York Times“ vom Wochenende ist das Finanzinstitut aufgrund illegaler Milliarden-Geschäfte mit dem Iran, Sudan und anderer sanktionierter Länder ins Visier der US-Ermittler geraten. Alles nicht witzig und die Aktie verliert 1,77%. Die Commerzbank-Aktie (WKN 803200) könnte hingegen bald durch die Decke gehen...

Schaltbau: Nach dem Aktiensplit bieten sich neue Chancen

Für unbedarfte Anleger von Schaltbau (WKN 717030) bot der Blick ins Depot einen kleinen Schock: Da standen plötzlich -66 Prozent. Doch keine Sorge, ein Blick auf die Aktienanzahl verrät: Es handelt sich um einen Split 1 : 3, d.h. aus bisher einer Aktie wurden nun drei. Mit dieser optischen Verbilligung dürfte die im SDAX notierte Aktie auch für neue Anleger noch interessanter werden. Zwar ist der Sprung von knapp 80 Euro auf 26/27 Euro nicht so groß - dennoch hat sich auch bei anderen Titel gezeigt, dass niedrigere zweistellige Kurse interessanter sind. Insofern bieten sich also auch für neue Anleger nun neue Chancen.
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