Nokia: Ein letzter Kampf

Wie es aussieht möchte Nokia (WKN 870737) nicht leise abtreten. Immerhin war das Unternehmen auf seinem Höhepunkt nicht nur der weltgrößte Handy-Hersteller, sondern Europas wertvollstes Unternehmen. Nachdem die Finnen ihre Kernspare, die sie einstmals groß gemacht hat, an den Software-Riesen Microsoft (WKN 870747) verkauft haben, wird Nokia im Oktober neben seinem ersten Tablet eine Reihe weiterer Geräte vorstellen. Die Übernahme des Handy-Geschäfts von Nokia durch Microsoft wird sich noch bis in das erste Quartal 2014 hinziehen, so dass man bis dahin noch einmal so richtig auf den Putz hauen kann.

Nokia: Das Risiko wert?

Nach dem Verkauf seiner Handy-Sparte an Microsoft (WKN 870747) will sich Nokia (WKN 870737) ganz auf das Netzwerk-Geschäft konzentrieren. Immerhin hatten die Finnen zu diesem Zweck den ursprünglich gemeinsam mit Siemens (WKN 723610) betriebenen Netzausrüster NSN komplett übernommen. Allerdings herrscht auch in diesem Bereich ein harter Konkurrenzkampf. Neben den europäischen Mitbewerbern Ericsson und Alcatel-Lucent (WKN 873102) drängten zuletzt vor allem asiatische Ausrüster mit Macht auf den Markt. Da stellt man in Finnland zu Recht die Frage: Warum also nicht eine europäische Allianz schmieden?

BlackBerry & Nokia: Das Ende einer Ära

Die Umwälzungen am Handy-Markt schreiten immer weiter voran. Dabei zeigt sich einmal mehr wie schnelllebig die Technologiewelt ist und wie schnell gefeierte Börsen-Stars abstürzen können, wenn sie im Zuge des technologischen Fortschritts auf der Strecke bleiben. Erst kaufte der Internet-Riese Google (WKN A0B7FY) Motorolas Handy-Sparte, nun veräußerte Nokia (WKN 870737) sein Kerngeschäft an Microsoft (WKN 870747). Jetzt hat auch BlackBerry (WKN A1W2YK) einen Käufer gefunden. Doch ob der einstige Vorreiter auf dem Smartphone-Markt tatsächlich durch den "kanadischen Warren Buffett" gerettet werden kann, darf noch bezweifelt werden.

Nokia & Co.: Telekombranche in Aufruhr

KPN, Nokia, Vodafone: In der Telekommunikationsbranche dreht sich das Übernahmekarussell immer schneller. Mit welchen Zertifikaten Anleger auf die Kurskapriolen reagieren sollten.

Nokia: Befreiungsschlag weckt Kursfantasien

Jetzt also doch. Nokia (WKN 870737) verkauft seine Handy-Sparte an den Software-Riesen Microsoft (WKN 870747). Dem scheidenden Microsoft-Chef Steve Ballmer war das Handy-Geschäft der Finnen vor kurzem noch zu teuer. Möglicherweise hat die Ankündigung seines Abgangs für den entscheidenden Durchbruch gesorgt. Für den einstmals größten Hersteller von Mobiltelefonen Nokia bedeutet es wiederum einen Neustart, bei dem das Schicksal des Unternehmens nicht mehr wie zuvor allein an Microsoft und sein Windows-System geknüpft ist. Damit könnte möglicherweise endlich der Turnaround gelingen, an dem die Finnen bisher vergeblich gearbeitet haben.

Nokia-Chef vor Wechsel zu Microsoft?

An den Börsen wurde die Ankündigung, dass der langjährige CEO von Microsoft (WKN 870747), Steve Ballmer, seinen Chefposten innerhalb der nächsten zwölf Monate räumen wird, geradezu überschwänglich gefeiert. Ob nun tatsächlich Stephen Elop, derzeitiger Konzernlenker beim finnischen Handy-Hersteller Nokia (WKN 870737), den Posten übernimmt, bleibt abzuwarten. Immerhin gilt er laut eines Reuters-Berichts beim größten britischen Wettanbieter als der Favorit auf die Nachfolge des bei Investoren und Analysten ungeliebten Ballmer.

Nokia: Turnaround wird immer schwieriger

Es ist gar nicht so lange her, dass Apple (WKN 865985) an den Börsen fast vollständig abgeschrieben wurde. Mit dem wachsenden Interesse von Star-Investoren wie Carl Icahn und den anstehenden Produktneuheiten konnte der Apfelkonzern jüngst wieder deutlich positivere Nachrichten produzieren. Diese Entwicklung dürfte zu einem Problem für Nokia (WKN 870737) werden, da die Finnen zuletzt einiges an Hoffnung aus der zwischenzeitlichen Schwäche bei den großen Konkurrenten Apple und Samsung (WKN 888322) geschöpft hatten.

Nokia: Zu Unrecht an der Seitenlinie

Auch wenn Nokia (WKN 870737) im zweiten Quartal einige Fortschritte auf der Ergebnisseite machen und den Nettoverlust verkleinern konnte, kämpfen die Finnen weiter mit einer Umsatz- und Absatzschwäche. Wie unbedeutend der einstmals größte Handy-Hersteller der Welt auf dem lukrativen Smartphone-Markt im Vergleich zu den Platzhirschen Apple (WKN 865985) und Samsung (WKN 888322) immer noch ist, zeigen die jüngsten Daten zu den weltweiten Verkäufen der Computer-Handys zwischen April und Juni. Damit dürfte der erhoffte Turnaround bei dem einstmals wertvollsten Unternehmen Europas noch eine Weile auf sich warten lassen.

Im Fokus Nokia: Noch sehr viele Fragezeichen

Mit den Nokia-Zahlen für das zweite Geschäftsquartal zeigte sich einmal mehr sehr deutlich, wie weit es die Finnen noch haben, bis der einstmals größte Handy-Hersteller der Welt seine Turnaround-Versuche möglicherweise erfolgreich abschließen kann. Auch im abgelaufenen Quartal musste Nokia mit einem Verlust sowie schrumpfenden Umsätzen und Absätzen fertig werden. Allerdings gab es auch dieses Mal einige Hoffnungsschimmer, so dass man die Finnen noch nicht ganz abschreiben sollte.

Nokia: Buy on Bad News?

Am Donnerstagmittag präsentierte Nokia (WKN 870737) nun endlich die Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal. Immerhin war man an den Aktienmärkten sehr gespannt, wie denn die Turnaround-Bemühungen der Finnen vorankommen. Vor der Bekanntgabe der Zahlen wurde der Unternehmensaktie alles zugetraut: +38% oder gnadenloser Absturz. Allerdings fielen die Smartphone-Verkäufe enttäuschend aus.

Nokia: High Noon in Finnland, +38% oder gnadenloser Absturz

Man könnte sich ja fast in alte Zeiten zurück versetzt fühlen. Nokia meldet heute um 12:00 seine Quartalszahlen. Und die Anleger sind fasziniert wie in den Jahren um 2000. Schließlich geht es um Einiges. Konkret: Es stellt sich die Frage, ob der finnische High-Tech-Konzern beim Kern-Handy-Geschäft “punkten” kann. Aus rein charttechnischer Sicht sind die entscheidenden Marken vorgegeben. Gelingt es der Aktie des finnischen Handy-Herstellers, auf 3,20 oder höher zu schließen, dürften wir zumindest Kurs bis 3,60 sehen. Hier liegt das bisherige Jahreshoch.

Nokia-Ausblick: Zahlen, Fakten und ein Kurspotenzial von über 60%

Heute Mittag ist es mal wieder Zeit darauf zu schauen, wie Nokia (WKN 870737) bei seinen Turnaround-Bemühungen vorankommt. Das Kursziel der nächsten Tage dürften die alten Hochs vom Januar/ Februar sein, wenn die Finnen solides Zahlenwerk abgeben.

Nokia: Spielball der Spekulanten

Nokia rückt ins Zentrum von Übernahmespekulationen. Abwegig ist ein solches Szenario nicht. Wir verraten, welche Zertifikate auf den Handyhersteller jetzt die attraktivsten Renditen versprechen.

Im Fokus Nokia: Turnaround lässt weiter auf sich warten

Vor wenigen Jahren war Nokia noch der weltgrößte Handyhersteller und zudem das wertvollste Unternehmen Europas. Mit der Smartphone-Revolution begann jedoch der Abstieg. Während sich die Finnen nun schon seit einigen Jahren abstrampeln, um den Rückstand auf die Branchen-Größen Apple und Samsung aufzuholen, stellt dieser Versuch eine interessante Turnaround-Möglichkeit dar. Allerdings lassen die großen Erfolge, selbst mit den neuen Smartphones der Lumia-Reihe auf sich warten, so dass möglicherweise Übernahmefantasien zum letzten Strohhalm für die Optimisten unter den Nokia-Aktionären werden könnten. Trotzdem ist es auch nicht ausgeschlossen, dass uns Nokia doch noch überrascht und selbständig zu den Marktführern aufschließt.

Point & Figure Nokia: Achtung bei Erreichen der 3,05

Manchmal bin ich baff erstaunt, mit welchem Herzblut Aktionäre ihre Investments verteidigen. So erreichte mich heute morgen eine Email, deren Verfasser mir “Nokia-Bashing” vorwarf und vermutete, ich sei in diesem Wert short und wolle den Kurs nach unten manipulieren. Ich gebe zu, dass mich diese Unterstellung ziemlich verärgert hat. Vor allem weil ich schon mehrfach an dieser Stelle offen gelegt habe, dass ich in keiner Form in diesem Wert investiert bin. Und das schließt auch Short-Positionen ein. Aus Sicht von Point & Figure ergibt sich ein Aufatmen der Nokia-Long-Trader erst bei Erreichen der 3,05 Euro auf Schlusskursbasis.
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