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Im Fokus Solarwerte: Wann sehen wir den Boden?

Solarwerte gehören leider weiterhin zu den größten Verlierern dieses Börsenjahres. Für Aktionäre dieser Aktien schien zuletzt wahrlich nicht mehr die Sonne. Das Unternehmen Solarworld geht beispielsweise nun in die Offensive. Besser gesagt, dessen Vorstandschef Frank H. Asbeck. Dieser hatte jüngst in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Capital gesagt, man fordere Sanktionen gegen Dumping-Preise chinesischer Konkurrenten. Sonst gebe es in seiner Branche keinen fairen Wettbewerb. Laut Asbeck hätten die Chinesen einen Industriekrieg begonnen und hätten ihren Solarunternehmen alleine im Jahr 2011 Kreditzusagen über 21 Mrd. Euro gegeben – bei gerade einmal 2% Zinsen. Daher müsse laut Asbeck die Wettbewerbspolitik eingreifen, wenn chinesische Konzerne ihre Kapazitäten massiv ausbauen und ihre Produkte zu Dumping-Preisen teilweise bis zu 30 Prozent unter den Herstellungskosten anböten.

Silber in der Abwärtsspirale?

Die Rohstoffpreise sind in der vergangenen Woche stark unter Druck geraten und haben auf Wochenbasis massive Verluste hinnehmen müssen. Erstaunlich ist, dass sich Gold und Silber dem allgemeinen Trend nicht widersetzen konnten und ebenfalls stark an Wert verloren. Diese Entwicklung ist insofern verwunderlich, da es in den vergangenen Wochen und Monaten insbesondere das Gold war, das als „sicherer Hafen“ gesehen wurde und sich bei schlechten Nachrichten an den Märkten gegen den Trend Kursanstiege verzeichnen konnte.

Im Fokus Dow Jones: Die Amerikaner scheinen die cooleren Börsianer zu sein…

Im Vergleich zu den europäischen Börsianern sind die US-Investoren auch in den beiden vergangenen Wochen recht gelassen geblieben. Sowohl was die Abschläge als auch die Zugewinne in der Woche des Hexensabbats betrifft. Dabei hat sich die Lage dies- und jenseits des Atlantiks wahrlich nicht entspannt. Besonders die Unsicherheiten, die von der EU-Schuldenkrise ausgehen, belasten noch immer schwer. Dementsprechend ist die Nervosität weiterhin groß – ebenso die Volatilität an den Märkten. Und dennoch sind die Amerikaner scheinbar gelassener. Haben sie da uns Europäern etwas voraus?

Im Fokus Daimler: Konzernchef spricht von der „Mercedes-Dekade“…

Derzeit trifft sich das „Who is Who“ der Automobilbranche auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt. Dementsprechend wird man auch täglich mit vielen neuen Meldungen aus der automobilen Welt konfrontiert. So auch von Daimler, dem erfolgreichen Autobauer aus dem Schwäbischen. Der DAX®-Konzern ist wie seine anderen deutschen Mitbewerber nach wie vor auf der Überholspur. Absatz- und Umsatzzahlen der letzten Monate haben dies aufgezeigt.

Wie geht es weiter mit dem Goldpreis?

Gold stellt ohne Frage die älteste Krisenwährung der Welt dar. In Notzeiten mit steigender Staatsverschuldung in Amerika und Europa, eines drohenden Staatsbankrottes von Griechenland und möglicherweise weiteren Staaten, schichten Anleger ihr Geld in sichere Anlagen um. Dies mag erklären, warum der Goldpreis in den letzten Monaten von einem Rekordhoch zum nächsten gestiegen ist.

Im Fokus DAX: Wann reden wir von einem überverkauften Markt?

Liebt man Statistiken, so weiß man als Börsianer, dass der Monat September ein schlechter Börsenmonat ist. Dass es aber gleich so volatil zum Monatsauftakt werden könnte, hatten wohl nur die wenigsten erwartet. Schließlich war nach dem extremen August die Hoffnung auf eine Bodenbildung der Indizes recht groß und lässt sich möglicherweise seit Beginn dieser Woche auch beobachten.

Euro/ Norwegische Krone: Weiterhin eine Spekulation wert?

Fragte man vor vier Wochen Anleger, mit welchen Assets sie den Begriff „sicherer Hafen“ verbinden, so hätte sicherlich die Quote bei Gold und Schweizer Franken nahezu bei 100% gelegen. Das hat wohl auch die Schweizer Nationalbank (SNB) registriert. Und sie hat dementsprechend reagiert. Mit einer Maßnahme, die am Markt so schnell keiner erwartet hätte. Sie legte den Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro fest.

Im Fokus: Platin und Palladium

Die beiden Edelmetalle Platin und Palladium konnten sich zu Beginn der Handelswoche den allgemein sinkenden Preisen nicht entziehen und notierten ebenfalls schwächer. Platin verlor leicht und kostete zwischenzeitlich weniger als Gold. Diese Preisrelation ist sehr ungewöhnlich und könnte Investoren und Schmuckhändler zu weiteren Käufen veranlassen.

Im Fokus Silber: Weitere Kursphantasie?

Der kleine Bruder des Goldes ist an den Rohstoffmärkten weiterhin sehr beliebt. So hat sich Silber in 2011 neben Gold zu einem der am meisten von Experten analysierten Edelmetalle entwickelt. Und bislang auch zu einem der größten Gewinner in diesem Börsenjahr. Nach dem kleinen „Crash“ Anfang Mai hatten viele Experten noch prognostiziert, dass der Silberpreis nun weiter gen Süden wandern dürfte. Schaut man sich den Chart an, so sieht man, dass dies nicht eingetroffen ist. Vielmehr das Gegenteil ist der Fall.

Profitieren jetzt auch die Gold- und Silberdeveloper?

Der Goldpreisanstieg lässt sich auch von einer kurzen Korrektur in der vergangenen Woche unter die Schwelle von 1.800 US-Dollar je Feinunze nicht nachhaltig aufhalten. Steigende Notierungen am Montag und das erneute Überspringen der Hürde bei 1.900 US-Dollar je Feinunze mit einem neuen Rekordwert bei 1.923,20 US-Dollar sprechen für sich. Gold konnte seit Anfang Juni um mehr als 20 Prozent an Wert zulegen, wobei allein im Monat August der Wertzuwachs 12 Prozent betrug. Eine ähnliche Entwicklung durchlief auch der Silberpreis in diesem Zeitraum.

Im Fokus Dow Jones: Neue Jahrestiefs oder Bodenbildung?

Auch wenn es dieser Tage wegen der roten Vorzeichen auf den ersten Blick nicht danach ausgesehen hatte: An den US-Aktienmärkten hatte sich die Kurserholung in den letzten Handelstagen im August noch fortsetzen können. In der Spitze konnte beispielsweise der Old-Economy-Index Dow Jones seit seinem Korrekturtief am 09. August um 10% zulegen.

Im Fokus Apple: Steve Jobs geht, der Erfolg bleibt?

Apple – der Name ist nicht nur bei Technik-Freaks in aller Munde. Auch an der Börse ist der Titel en vogue. Schließlich kann sich der Apfel-Konzern nun als das für kurze Zeit börsenschwerste Unternehmen weltweit bezeichnen, noch vor allen Öl- und Hightech-Konzernen. Und dann dieser vermeintliche Schock: Der schwer erkrankte Firmengründer Steve Jobs tritt als Konzernchef zurück.

Neues von der Produkte-Front: Hohe Risikopuffer für unruhige Börsenphasen…

Ich finde, es klingt interessant. Die neuen Memory Express-Produkte der Société Générale – zumal wir alle nicht wissen, wie es nun mit DAX & Co. weitergeht. Für Anleger, die sich dabei nicht sicher sind, bieten sich Memory Express-Produkte mit tiefen Sicherheitsschwellen an. Denn sie bieten auch in einem unsicheren Marktumfeld Renditechancen.

Gold: Korrekturgefahr oder neues Allzeithoch?

Der Goldpreis hat in der vergangenen Woche korrigiert. Eine ganz einfache Nachricht. Um über 200 Dollar ging der Preis für das glänzende Edelmetall innerhalb von zwei Tagen zurück, nachdem er zuvor binnen weniger Wochen um mehr als 15 Prozent zugenommen und erstmals die Marke von 1.900 Dollar genommen hatte.

Im Fokus Kupfer: 9000 US-Dollar-Schwelle zurückerobert

Kupfer legte zum Ende der vergangenen Handelswoche deutlich zu und notiert über der Schwelle von 9000 US-Dollar je Tonne. Preistreiber könnten das globale Angebotsdefizit sowie ein möglicher Streik in der indonesischen „Grasberg“-Mine sein. Die Arbeiter der zweitgrößten Kupfermine der Welt verhandeln momentan über neue Tarifverträge bis 2013. Ein Ergebnis ist bisher noch nicht bekannt, ein längerer Streik könnte sich allerdings preissteigernd auf den Kupferpreis auswirken.
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