Der handelsgewichtete US-Dollar-Index übertraf jüngst die 100-Punkte-Marke. Dies ist charttechnisch starkes Zeichen.
Es wird immer spannend, wenn mittel- oder langfristige Trends enden oder gar umkehren. Ist solch ein Zeitpunkt für den Euro gekommen? Dieser stieg jüngst deutlich gegen viele andere Währungen wie das Pfund, den Franken oder den Yen an. Bewegung gab es auch im viel beachteten Währungspaar Euro/Dollar...
Zunächst ein Blick zurück: Zum einen ist es phänomenal, wie zuverlässig der sogenannte Tietze-Indikator doch zu funktionieren scheint. Anleger, die uns bei der letzten Sendung zugehört hatten, besaßen offensichtlich eine werthaltige Information. Zum anderen zeichneten sich auch die Währungs- und Rohstoffmärkte nicht durch sommerliche Trägheit aus.
Die Euphorie vom Montag scheint wie verflogen: Schlechte Daten aus China, schwache Vorgaben von der Wall Street und ein steigender Euro vermiesen den Anlegern am deutschen Aktienmarkt zum heutigen Handelsstart die Stimmung.
Vor dem Hintergrund einer wahrscheinlichen Zinserhöhung durch die FED im Dezember scheint sich eine Short-Position im Euro förmlich aufzudrängen - doch wie viel Kurspotential hat der Markt bereits eingepreist?
Die Weltwirtschaft befindet sich in einem außergewöhnlich dynamischen Aufschwung – mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten für die meisten Volkswirtschaften.
Es ist schon auffällig, wenn der Euro gegenüber dem US-Dollar seit der Woche, in der die Fed-Präsidentin Janet Yellen vor dem US-Kongress Rede und Antwort stand, mehr als ein Prozent an Wert verliert und heute früh mit 1,3455 sogar ein neues Achtmonatstief markiert.
Der DAX pendelt heute volatil um seinen Eröffnungskurs vom Montag und kann sich mangels entscheidender Nachrichten nicht für eine neue Richtung entscheiden. Auch Last-Minute-Käufe von Fonds, die heute den zweiten Tag in Folge für Kursgewinne zu Handelsbeginn sorgten, hatten nicht die Kraft, eine neue Richtung vorzugeben.
Die sinkenden Corona-Neufallzahlen nähren die Hoffnung, dass der Einfluss der Pandemie auf Konjunktur und Kapitalmärkte in den kommenden Wochen nachlässt.
Mit der lange Zeit herbeigeredeten Euro/US-Dollar-Parität wurde es vorerst nichts. Das heißt nicht, dass sie niemals zustande kommen wird. Nur wird es zunehmend schwieriger.
In dieser Woche richtet sich die Aufmerksamkeit an den internationalen Börsen vor allem auf den anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank Fed.
Viele Volkswirtschaften Europas stehen vor dem nächsten wichtigen Schritt bei der Bewältigung der Coronakrise. Darunter auch Frankreich.
Der Euro befindet sich weiterhin im intakten Abwärtsmodus. Der aktuell stattfindende Test der 1,160 US-Dollar bleibt dabei nicht allein.
Nachdem sich der Goldpreis deutlich von seinem Rekordstand entfernt hatte, kämpft das gelbe Edelmetall derzeit um die Marke von 1.900 US-Dollar. Auch bei Platin und EUR/USD geht es derzeit interessant zu.
EUR/USD erreichte gestern im Hoch exakt das genannte Erholungsziel. Doch die Erholungsbewegung muss noch nicht vorbei sein.














