Themen der aktuellen Presseschau sind u.a. der Währungskrieg der EZB, die Lage in Griechenland, Immobilienkredite, die Lage in Südafrika und grüne Geldanlagen. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Adidas, Lufthansa, VW, Kuka, MAN, Aixtron, Zalando, Nike.
Der Aktienmarkt zeigte sich in der vergangenen Woche mal wieder sehr launisch. Nach der Euphorie über die EU-Gipfelbeschlüsse kam ebenso rasch wieder Ernüchterung auf. Die Probleme in der EU stehen weiterhin noch nicht vor einer Lösung. Auch die Leitzinssenkung der EZB am Donnerstag brachte hier keine Verbesserung. Das Hauptproblem bleibt bestehen: Während für manche Staaten die Zinsen von 0,75 Prozent noch immer viel zu hoch sind, dürften sie für Deutschland deutlich zu niedrig sein. Auf Dauer dürften sich dann auch hierzulande entsprechende Blasen bilden und auch platzen, wie derzeit auf dem spanischen Immobiliensektor zu beobachten ist.
Es bleibt spannend im Volkswagen-Konzern: Die VW-Lkw- und Bustochter Traton hat das Übernahmeangebot für den US-Nutzfahrzeughersteller Navistar angehoben. Außerdem soll es bei MAN, an der Traton eine Mehrheitsbeteiligung hält, einen groß angelegten Konzernumbau geben. Was haben die News jetzt für Auswirkungen auf die VW-Aktie?
In der heutigen Presseschau geht zum einen um einen Aufruf von 10 Ökonomen aus Deutschland und Frankreich, die einen 50-prozentigen Schuldenschnitt für Griechenland fordern. Zum anderen sorgt eine mögliche Aufstockung des EFSF für Aufruhr. Daneben gibt es Meldungen, dass die Slowakei dem EFSF überhaupt nicht zustimmen wird. An den Märkten geht es dagegen wieder klar nach oben, sowohl Aktien, als auch die stark geprügelten Edelmetalle legen kräftig zu. Meldungen gibt es dabei u.a. von VW, Südzucker und Berkshire Hathaway.
Nun wird es in Sachen Auf- und Abstieg im DAX so richtig spannend. Erstmals seit zwei Jahren könnten (große) Veränderungen im Index anstehen. Zugegeben, bis zur Entscheidung am 5. September des Arbeitskreises Aktienindizes der Deutschen Börse ist noch eine Menge Zeit. Doch in diesen zwei Monaten kann noch viel passieren. Außerdem hat die Vergangenheit gezeigt, dass in der Zeit vor erwarteten Neuzusammensetzungen des deutschen Leitindex DAX starke Kursbewegungen festzustellen sind und sich damit einige Chancen für Anleger bieten können.
Die US-Börsen zeigten sich am Mittwochabend etwas pessimistischer, dass der US-Haushaltsstreit doch noch rechtzeitig gelöste wird. Aus diesem Grund wurden einige Verluste verbucht, nachdem es zuvor zwei Tage lang steil nach oben ging. Auch beim DAX wirken sich die gesenkten Aussichten auf eine rechtzeitige Vermeidung des Sturzes von der so genannten „Fiskalklippe“ negativ aus. Der Index verbucht am Donnerstagvormittag leichte Verluste. ...
Schwerpunkte der heutigen Presseschau sind u.a. die Zinspolitik von SNB und EZB, die Lage bei den Banken, Spaniens Krise, das Thema Preisstabilität, die Probleme von Staatsanleihen und das Konstrukt der BRIC-Staaten. Unternehmensseitig stehen VW, ThyssenKrupp, Sartorius, Cancom, Geberit und Telekom Austria im Fokus.