Zwischen Mythos und Statistik: Wie der Mai an der Börse tatsächlich läuft und warum stabile Baustein-Aktien langfristig die bessere Strategie sind.
Amerikas Wirtschaft ist trotz zwischenzeitlicher Eintrübungen recht stabil. Das schlägt sich auch in einer Rallye bei Industriemetallen nieder. Doch wie nachhaltig ist sie?
Wirtschaftlich befindet sich China nicht mehr in der Happy Hour. Offiziell präsentiert die KP glänzende Wachstumsraten. Doch ist hier eher der Wunsch der Vater des Gedankens.
Der April ist Geschichte, der Mai kommt gleich zu Beginn mit drei wichtigen Highlights um die Ecke. Sell in may and go away? Das wäre zu einfach.
„Früher war alles besser!“ lautet ein bekanntes deutsches Sprichwort. Tatsächlich schauen viele von uns nostalgisch auf die 80er und 90er zurück. Was interessierte uns damals die „knubbelige“ europäische Verwandtschaft mit ihren Wirtschafts- und Finanzproblemen? Wir hatten doch unsere Industriekultur und unbestrittenen Stabilitäts-Helden, die Deutsche Mark und Bundesbank.
Die EZB senkt erstmals seit 2016 ihre Leitzinsen und signalisiert, die Inflation mittlerweile unter Kontrolle zu haben.
Die Inflation ist hartnäckig, vor allem die USA sind hoffnungslos überschuldet und Zinssenkungen der Fed scheinen eine Fata Morgana zu sein.
Die Stimmung in der Weltkonjunktur hellt sich auf. Asien kommt. Selbst der deutsche ifo Index legte im April auf den höchsten Stand seit Frühjahr 2023 zu.
Diese Börsenweisheit stammt aus der Zeit, als Musterverläufe noch Bedeutung hatten. Heutzutage ist deren Regelhaftigkeit laut Robert Halver jedoch nicht besser als die von Wetterprognosen.
Wie sehr kann man sich in dieser besonderen Zeit auf Börsenweisheiten verlassen? Was hat nach wie vor Gültigkeit? Müssen wir getreu "Sell in may..." jetzt alle den Verkaufsbutton drücken?
Die Europäische Zentralbank macht sich zins-locker. Nach der Zinssenkung im Juni können dieses Jahr noch zwei weitere Erleichterungen folgen...
Europa hat seine lange Konjunkturdelle durchschritten. Aufgrund von Nachholeffekten muss Aktien-Europa sogar den Vergleich mit der US-Konkurrenz nicht fürchten.
Bestätigt sich 2024 die Börsenregel, wonach Anleger im Mai gut beraten sind, ihre Aktien zu verkaufen und dass sie im September zurückkommen sollen?
"Sell in May and go away" - diese Börsenweisheit ist sogar statistisch bewiesen. Die Monate Juli, August und September sind für den Dax schwächer. "Man hat eine empirische Grundlage - das ist nicht bei allen Weisheiten so.
Aufgrund weltweit verheerender Konjunkturdaten werden immer mehr Lockerungsmaßnahmen ergriffen. Das ist Kraftfutter für die fundamental ausgebombten Aktienmärkte. Aber könnte der vom US-Präsident wiederangeheizte Handelskonflikt mit China kontraproduktiv wirken?















