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Nach dem gestrigen Kurssturz setzte der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) am heutigen Donnerstagvormittag seine Talfahrt zunächst fort. Allerdings konnte sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer im weiteren Handelsverlauf deutlich erholt zeigen.

Das war heute los. Einmal mehr war es der stärkere Euro, der den DAX zunächst belastet hatte. Positive Konjunkturdaten sorgten jedoch dafür, dass sich der Leitindex schnell wieder fangen konnte. Der vom Finanzinformationsdienst IHS Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex für die Eurozone kletterte im November auf 57,5 Punkte, nach 56 Zählern im Vormonat. Am Nachmittag fehlten jedoch einige Impulse, da die US-Börsen aufgrund des Thanksgiving-Feiertages geschlossen waren.

Das waren die Tops & Flops. Einen besonders guten Tag erwischte heute im DAX die thyssenkrupp-Aktie (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001), obwohl es für den Stahl- und Technologiekonzern zunächst nicht gut ausgesehen hatte. Nach einem anfänglichen Minus von rund 2 Prozent, konnte das Papier im weiteren Handelsverlauf in der Spitze bis zu 3 Prozent an Wert zulegen. Letztlich honorierten Investoren die für das Geschäftsjahr 2016/17 (Ende September) vorgelegten Zahlen. Besonders überzeugend fiel der Auftragseingang aus. Etwas schlechter lief es für Fresenius (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604). Damit setzte die Aktie des Gesundheitskonzerns ihren negativen Trend der vergangenen Tage fort.

Das steht morgen an. Am Tag nach Thanksgiving findet in den USA nur ein verkürzter Börsenhandel statt. Bereits um 13:00 Uhr (19 Uhr unserer Zeit) ist Feierabend. Danach können sich auch Händler dem alljährlichen Shopping-Wahnsinn am so genannten Black Friday widmen. An diesem Tag beginnt traditioneller Weise das Weihnachtsgeschäft. Der US-Handel erzielt enorme Umsätze an diesem Tag. Entsprechend werden zum Black Friday viele Rabattaktionen aufgelegt.

Aufgrund des verkürzten US-Handels könnten hierzulande einige Impulse fehlen. Allerdings wird am morgigen Freitag das neueste ifo Geschäftsklima veröffentlicht. Immerhin der wichtigste deutsche Konjunkturindikator. Im Oktober kletterte das ifo Geschäftsklima auf den neuen Rekordwert von 116,7 Punkten. Das heißt, dass die Unternehmen sehr optimistisch auf die kommenden Monate blicken. Anleger dürften gespannt sein, ob sich die Rekordjagd im November fortgesetzt hat.

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