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Nachdem der Dow Jones (WKN: 969420 / ISIN: US2605661048) gestern erstmals die Marke von 26.000 Punkten geknackt hatte, nahmen Anleger Gewinne mit. Doch schon heute sieht es nach einer weiteren Rekordjagd an der Wall Street aus. Davon sind wir im DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) sehr weit entfernt. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer verliert am Mittwochmittag sogar weiter an Boden.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX -0,3% 13.211

MDAX -0,0% 27.012

TecDAX -0,3% 2.643

SDAX -0,5% 12.319

Euro Stoxx 50 -0,4% 3.608

Die Topwerte im DAX sind Linde (WKN: A2E4L7 / ISIN: DE000A2E4L75), BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003) und Münchener Rück (WKN: 843002 / ISIN: DE0008430026). Interessant bleibt auch der Blick in die zweite Reihe. Anleger fragen sich beispielsweise, ob die Evotec-Aktie (WKN: 566480 / ISIN: DE0005664809) noch einmal ein so turbulentes Jahr wie 2017 erleben wird.

DAX-Chart: boerse-frankfurt.de

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Mittwochmittag gefallen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,2246 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Dienstagmittag auf 1,2230 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,8177 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Mittwochmittag im Minus. Zuletzt war WTI mit 63,50 US-Dollar je Barrel 0,6 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um 0,9 Prozent auf 68,72 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.338,83 US-Dollar je Unze (+0,1 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein positiver Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Plus befinden:

Dow Jones Future +0,4% 25.927

NASDAQ100-Future +0,2% 6.778

S&P500-Future +0,2% 2.788

Die US-Berichtssaison für das Schlussquartal 2017 nimmt Fahrt auf. Heute stehen insbesondere die neuesten Zahlen bei den Großbanken Goldman Sachs (WKN: 920332 / ISIN: US38141G1040) und Bank of America (WKN: 858388 / ISIN: US0605051046) im Fokus. Im vierten Quartal wurden die Ergebnisse von Sonderbelastungen im Zuge der US-Steuerreform geprägt. Langfristig sehen die Institute jedoch positive Auswirkungen der Reform auf die Gewinne.

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