Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Das ausstehende Volumen des deutschen Zertifikatemarkts ist im November relativ konstant geblieben. Bei Hochrechnung der Daten auf alle Emittenten belief sich das Gesamtvolumen des deutschen Zertifikatemarkts im November 2017 auf 70,7 Mrd. Euro. Das entspricht einem minimalen Rückgang gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent. Dies teilte der Branchenverband DDV mit.

Das Größenverhältnis von Anlagezertifikaten zu Hebelprodukten blieb laut DDV-Angaben unverändert. Anlageprodukte vereinten 96,4 Prozent auf sich, auf Hebelprodukte entfielen 3,6 Prozent. Anlageprodukte nach Produktkategorien Im Berichtsmonat zeigte sich ein uneinheitliches Bild. In einigen Produktkategorien stieg die Nachfrage im Vergleich zum Vormonat, wohingegen sie in anderen Kategorien rückläufig war. Insbesondere Bonus-Zertifikate und Strukturierte Anleihen verbuchten deutliche Volumenzuwächse. Das in Bonus-Zertifikate investierte Volumen kletterte somit auf 2,4 Mrd. Euro. In Strukturierten Anleihen und Kapitalschutz-Zertifikaten waren im November zusammen 36,7 Prozent des Marktvolumens investiert, heißt es weiter.

Daneben verzeichneten auch Discount-Zertifikate leichte Zuwächse. Bonitätsabhängige Schuldverschreibungen wiesen hingegen erneut ein Minus auf. Hebelprodukte nach Produktkategorien Das Marktvolumen der Hebelprodukte legte nach Gewinnen im Vormonat auch im November zu und lag bei 2,3 Mrd. Euro. Knock-Out Produkte und Faktor-Zertifikate verbuchten Zuwächse, wohingegen Optionsscheine Verluste hinnehmen mussten, so der DDV.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

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