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Die mittelständische Beteiligungsgesellschaft MBB SE (WKN: A0ETBQ / ISIN: DE000A0ETBQ4) war zuletzt etwas aus dem Fokus der Anleger verschwunden, nachdem der Kurs im letzten geradezu explodiert war. Und das lag vor allem an der börsennotierten Beteiligung Aumann AG (WKN: A2DAM0 / ISIN: DE000A2DAM03), an der MBB knapp 50% der Anteile hält.
MBB-Chart: boerse-frankfurt.de

Aumann ist aus dem Zusammenschluss der MBB Fertigungstechnik mit der Aumann GmbH hervorgegangen und wurde im Anschluss von MBB als eigenständiges Unternehmen an die Börse geführt. Mit den frischen Mitteln aus dem Börsengang expandiert Aumann seitdem stark. Denn man ist ein weltweit führender Hersteller von innovativen Spezialmaschinen und automatisierten Fertigungslinien mit Fokus auf Elektromobilität. Das Unternehmen verbindet einzigartige Wickeltechnologie zur hocheffizienten Herstellung von Elektromotoren mit jahrzehntelanger Automatisierungserfahrung, insbesondere in der Automobilindustrie.

Aumann-Chart: boerse-frankfurt.de

Doch im vergangenen Herbst kam die Ernüchterung: Aumann musste kleinere Brötchen backen, was den Gewinn angeht. Denn aufgrund der starken Nachfrage arbeitete man unter Vollauslastung und sah sich gezwungen, die Kapazitäten schnell zu erweitern. Was natürlich zunächst einmal Kosten verursachte für Investitionen und zusätzliches personal. Und da Aumann bei der MBB in der Bilanz konsolidiert wird, führte dies auch bei MBB zu einer Umsatz- und Gewinnwarnung. Und einem empfindlichen Kursrücksetzer.

Doch dieses Ungemach scheint vergessen. Aumann legte seine vorläufigen Zahlen für 2017 vor und die wussten zu überzeugen…

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Kissig Ein Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Bildquellen: Michael C. Kissig / markteinblicke.de

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