Bildquelle: markteinblicke.de

Der Frühling zieht ins Land, die Vöglein zwitschern – und es ist wieder Zeit für die Gartenarbeit. Nach dem langen Winter freut man sich doch sicher auf frische Luft und Bewegung im Freien? Den Garten „fit“ machen und über die Saison in Schuss halten, das ist eine Aufgabe und für manche Leute auch eine Lebensart.

Egal, ob Sie ein Stückchen Erde besitzen zum Relaxen, Grillen oder Bewirtschaften: Pflege ist von Nöten. Pflanzen wachsen, Unkraut kommt erbarmungslos immer wieder und der Rasen wächst besonders nach Regen.

Pflanzen aus dem Winterquartier holen, Platten schrubben oder dampfstrahlen, Rasen mähen, Unkraut und Abgestorbenes entfernen, zurückschneiden, düngen, aufhacken, Beete richten – dies sind beispielsweise Tätigkeiten eines Hobby-Gärtners oder Kleingärtners. Es kommt natürlich immer darauf an, wie der Garten genutzt wird.

Auch wenn nur ein Balkon zur Verfügung steht, kann dieser schön gemacht werden. Heutzutage gibt es Mobiliar auch für kleine Balkonflächen und „in“ sind Hochbeete. Kräuter- oder Gemüseanbau ist somit nicht nur im heimischen Garten möglich, sondern auch auf Balkon oder Terrasse. Eigenes Gemüse riecht und schmeckt oftmals anders als das vom Laden, und man weiß was man verzehrt. Und wer holt nicht gerne mal geschwind ein paar Kräuter zum Kochen vom eigenen Strauch? Hier ein paar Anregungen:

Kräuter- oder Gemüseanbau ist somit nicht nur im heimischen Garten möglich… (Bildquelle: markteinblicke.de)

Wer Geld sparen will, der kann einige Gemüsepflanzen selbst vorziehen. Tomaten werden im April vorgezogen. Einfach ein Päckchen Samen kaufen nach gewünschter Sorte, ein paar kleine Töpfe mit Löchern unten besorgen sowie Tongranulat und Anzuchterde – und schon kann es losgehen. Damit das Wasser nicht unten durchläuft, am besten kleine Tontopf-Stücke oder ein wenig Tongranulat in den Topf legen, dann mit Erde befüllen, 2-3 Samen einbringen und mit einer Erdschicht bedecken, angießen, ein Untersetzer drunter und alles auf das sonnige Fenstersims stellen und warten. Werden die Samen in ein größeres Gefäß ausgesät, dann später einzeln umsetzen, also pikieren wenn die Jungpflanzen kräftig genug sind. Bevor diese später in den Garten gesetzt werden, am besten noch eine Weile raus auf dem Balkon stellen zur Abhärtung und nachts bzw. bei wüstem Wetter eine Plastikhaube drüber.

Gurken, Zucchini und Kürbis können auch vorgezogen werden im April. Paprika und Peperoni benötigen etwas länger und sollten daher schon im Februar in die Töpfe gesät werden. Die Samen braucht man nicht mal zu kaufen, die kann man aus einer Schote ausschaben und nach dem Trocknen in einem kleinen Gefäß wie einer Cremedose aufbewahren. Genauso kann man auch nach Verzehr von Früchten aus deren Steinen oder Samen oftmals neue Pflanzen ziehen. Je nach Wetterlage wird Gemüse wie Salat, Karotten, Radieschen im April oder Mai direkt ins Freiland ausgesät. Erdbeer-Pflanzen und andere Obstsorten können eingepflanzt sowie Zwiebeln und Kartoffeln gesetzt werden. Ein wenig Dünger beflügelt das Wachstum.

Bildquelle: markteinblicke.de

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: