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Manchmal sitzt man in seiner Lieblings-Cocktailbar und denkt, dieses Erlebnis lässt sich doch wunderbar auch in den eigenen vier Wänden herstellen. Stimmt! Und das noch günstiger und viel einfacher als manche denken. Wir zeigen Ihnen unsere Grundausstattung für Ihre Hausbar. Mit dieser bieten Sie mehr Drinks an, als Ihre Gäste an einem Abend trinken werden. 

Wir fangen jetzt einmal mit einem typischen Klischee an. Dem Traum eines jeden Mannes, im eigenen Keller (s)ein Reich einzurichten, das nur für ihn und seine Freunde gedacht ist. Dort werden auf einem riesigen Flachbildfernseher die Live-Spiele der Lieblings-Fußballmannschaft genossen und tiefgreifende Gespräche über die (Männer-)Themen geführt, die die Welt so richtig bewegen. Natürlich wird dabei das ein oder andere Bierchen getrunken. Und natürlich gibt es das Bier aus der hauseigenen Zapfanlage, die wiederum in eine Hausbar integriert ist. Stopp, Schluss!

Die Einrichtung

Kehren wir zur Realität zurück. Hausbar ja, im Keller? Nein! Die heutige Hausbar hat nichts mehr mit der verrauchten Kneipe an der Ecke im Keller gemein. Sie ist immer häufiger im Wohnzimmer zu finden. Eine gute Hausbar ist worum einen Freunde beneiden. Doch was ist „gut“? Sie muss keineswegs perfekt sein, nicht am besten sortiert und auch nicht die teuerste Ausstattung haben – sie muss einfach auf die eigenen Bedürfnissen zugeschnitten sein.

Dabei muss man gar nicht so tief in die Tasche greifen, wie manche befürchten werden. Bereits für wenig Geld kann die hauseigene Hausbar, angefangen mit einem Wein – bzw. Flaschenregal, über schicke Barhocker, bis hin zur professionellen Bartheke eingerichtet werden. Beliebt sind auch Minibars, zum Beispiel in Form von Weltkugeln oder Barwagen, die sich ganz schnell an den nächsten Einsatzort im Haus oder in der Wohnung bewegen lassen. In Möbelmärkten oder bei Online-Möbelversandhäusern wie home24.de oder Amazon gibt es dafür schon spezielle Rubriken mit allerhand Barmöbeln für Zuhause.

Was in eine eingerichtete Hausbar gehört, ist natürlich jedem selbst überlassen. Man muss sich in erster Linie hinter der heimischen Theke selbst wohlfühlen. Die Gäste sollten natürlich auf ihre Kosten kommen. Sei es mit dem Drink zum Ankommen, beim Aperitif, nach dem Essen oder einfach zum „just in time“-Drink. Das ist gar nicht schwer – wenn man sich als Gastgeber und Hobby-Barmann an einige Grundregeln für die Ausstattung einer Hausbar hält: 

Die Spirituosen

Los geht es natürlich mit den richtigen Spirituosen. Dabei muss man nicht meterhohe Regale mit Spirituosen vollstellen, so wie es bei der Lieblings-Cocktailbar in der Stadt der Fall ist. Stattdessen reicht es aus, sich einige der beliebtesten und am häufigsten verwenden Spirituosen anzuschaffen. Gewisse Dinge sollten nicht fehlen. Fangen wir mit den Basics an:

Sie sollten immer eine Flasche Campari, verschiedene Wermuths unterschiedlicher Herkunft und eine Auswahl an Gin und Pastis haben. Hinzu kommen Rum (braun und weiß) sowie Bourbon und Scotch Whisky, Tequila und Wodka. Außerdem lohnt es sich, Triple Sec oder Grand Marnier in der Hausbar zu haben.

Damit hat man schon einmal eine sehr gute Grundlage geschaffen. Abgerundet wird das ganze mit diversen Bränden, Bourbon, Bitters. Beim letzteren empfehlen wir Angostura, der Oldie an der Bar und fester Bestandteil vieler klassischer Rezepturen. Liköre haben sicherlich auch einen Platz in der Hausbar. Machen Sie es sich einfach und kaufen Sie welche, die auch in der  Küche verwendet werden kann, zum Beispiel Kahlua oder Crème de menthe. Das war es!  Sie werden staunen, aus diesen Komponenten lässt sich eine Menge zaubern. Der klassische Gin Tonic ist obligatorisch. Aber auch die geliebten Martinis und Manhattans oder Klassiker wie Whiskey Sours und Americanos stehen dann auf der Agenda – wenn Sie noch an die anderen „Zutaten“ denken:

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Das Zubehör

In einen Cocktail kommen natürlich nicht nur alkoholische Getränke, sondern allerlei Früchte, Kräuter und nichtalkoholische Getränke wie Sirups hinein. Zuckersirup ist besonders beliebt. Für einen Gin Tonic braucht man natürlich Tonic Water (Indian oder Mediterran). Ginger Alle, Bitter Lemon (in kleinen Flaschen), Wasser und Eis dürfen selbstverständlich nicht fehlen, genauso wie Kaffee oder Cola. Zum Mixen bieten sich dazu Champagner, Sekt und Weißwein, Zitronen- und Orangensaft an.

Das ganze bekommen Sie natürlich nur mit dem entsprechenden Zubehör gemeistert. Dazu sollte man sich vergegenwärtigen, welche Aufgaben hinter der Bar erledigt werden müssen. Um die Cocktails zuzubereiten, ist ein Shaker unerlässlich. Darüber hinaus muss gerührt (Rührglas), abgemessen (Messbecher/Jigger, in der Regel mit zwei und vier cl)), gesiebt (Sieb/Strainer), Früchte oder Kräuter werden am Glasboden zerdrückt (Muddler), ausgepresst (Zitruspresse) oder geschält (Sparschäler). Alles Weitere finden Sie in der Küche: Zutaten wie Salz, Pfeffer, Oliven, Sahne oder Milch. Selbst Muskatnuss und Vanille sind oftmals vorrätig.

Die Gläser

Zum Schluss kommen die passenden Gläser. Der Gin Tonic wird eigentlich nicht mehr im Longdrink-Glas serviert. Aber wer diese noch aus Papas Zeiten hat, nimmt diese. Spezielle Martini Gläser sind natürlich der Hingucker, genauso wie Likörgläser. Ein Tumbler taugt für die meisten Cocktails, in die auch Eis gemischt wird. Longdrinks werden traditionell in einem Highball Glas serviert. Für Scotch, Rum oder Cognac pur sollten ein paar Nosing-Gläser im Sortiment sein.

Und schon kann es losgehen. Die Freunde können kommen. Am Anfang sollte das Motto „weniger ist mehr“. Mit schönen Gläsern und guten Spirituosen können Sie Ihren Freunden jede Menge Freude bereiten. Denn an erster Stelle steht schließlich immer noch die Geselligkeit und nicht der Alkohol. 

Die Cocktail-Bibel

Schumann’s Bar
Unser Lieblingsbuch wenn es um Drinks und Cocktails geht. Mit über 480 Rezepten der American Bar von A-Z, Cocktail- und Drinkgruppen nach Originalrezepten von Barlegende Charles Schumann. Dieses Buch ist für uns die zweite Bibel. Nicht umsonst für Profis wie auch Hobby-Mixer ein Kultbuch seit Jahrzehnten.
ISBN-10: 3898835022*
35,00 EUR*
Bildquelle: www.bordbar.de

Our Favorite! Die Trolley-Hausbar
Wir haben nur ein Wort dazu: Cool! Der Flugzeugtrolleys für zu Hause. Online ganz einfach zum Selbstkonfigurieren. Fünf verschiedene Einsatzvarianten zum Stapeln, Hängen und Beleuchten eröffnen viele Möglichkeiten. Wer es will: LED-Leuchten mit programmierbarem Farbverlauf setzten Highlights in der Lounge und die integrierte Dockingstation bietet music to go. Jeder Trolley der bordbar_used edition ist ein echtes Unikat, das es nur einmal auf der Welt gibt. Kleine Beulen und Kratzer (in Handarbeit repariert und generalüberholt) zeugen von den vielen Jahren im Flugeinsatz. Ein cooles Lifestyle Möbel und für uns Ausdruck von Lebensart. www.bordbar.de

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