Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Offenbar hat der US-Präsident gestern mit dem chinesischen Präsidenten telefoniert und das muss gut gelaufen sein. Jetzt wird aus dem Weißen Haus ein Signal gesandt, dass eine Lösung des monatelangen Konfliktes endlich in greifbare Nähe rückt.

Man könnte auch sagen: Trump macht solange Krawall, bis die Börse droht, nicht mehr mitzumachen und ihr Aufwärtstrend in Gefahr gerät. Der Präsident ist dabei, seinen Spielraum mit der Belastbarkeit der Finanzmärkte zu definieren.

Jetzt kommt auch an der Frankfurter Börse die Dynamik auf, die gestern noch fehlte. Der Deutsche Aktienindex springt zum Handelsstart rund 180 Punkte nach oben und meistert die Hürde von 11.500 Punkten mit Bravour.

Und genau dort, wo der Yuan hätte zusammenbrechen können wie die türkische Lira – also über sieben US-Dollar – kommt jetzt die Klatsche für die Leerverkäufer der chinesischen Währung. Der Yuan wertet kräftig auf. Womit wir es heute Morgen zu tun haben, ist eine allgemeine Bewegung zurück ins Risiko.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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