Bildquelle: Pressefoto © voestalpine AG

Die voestalpine (WKN: 897200 / ISIN: AT0000937503) hatte Anleger vor wenigen Tagen mit einer Gewinnwarnung verärgert. Nun gab es beim österreichischen Stahl- und Technologiekonzern die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018/19 (Ende März). Vor allem auf der Ergebnisseite enttäuschte der ATX-Konzern. Trotzdem gab es einige Lichtblicke wie den Rekordumsatz.

Neben den Handelsstreitigkeiten und einigen negativen Sondereffekten wie den Kosten der Reparatur eines Hochofens oder den Folgen von Hochwasser für eine Anlage in Texas führten vor allem Verwerfungen im Automobilsektor in Zusammenhang mit dem neuen Abgasemissionstestverfahren (WLTP) zu einer Prognosesenkung.

Anfangs hatte sich die voestalpine für das laufende Geschäftsjahr noch ein EBITDA und EBIT in etwa auf dem Niveau des Vorjahres zugetraut. Doch nun soll das EBIT bei etwas unter 1 Mrd. Euro liegen. Im Vorjahr wurde noch ein Wert in Höhe von 1,18 Mrd. Euro erreicht. Das EBITDA wird bei knapp 1,8 Mrd. Euro gesehen. Nach der am 24. Oktober gesenkten Prognose wurden diese Ziele nun im Rahmen der Veröffentlichung der jüngsten Geschäftsergebnisse bestätigt.

Im ersten Halbjahr (Ende September) lagen die Umsatzerlöse bei 6,7 Mrd. Euro und damit 6 Prozent höher als im Vorjahr. Allerdings fiel das EBITDA um 11 Prozent, während das EBIT sogar um knapp 18 Prozent auf 479,5 Mio. Euro abrutschte. Der Nettogewinn fiel um knapp 19 Prozent auf 316,2 Mio. Euro.

FAZIT. Während die voestalpine für einige negative Einmaleffekte kaum etwas kann, darf man davon ausgehen, dass sich die Turbulenzen in der Autobranche legen werden. Zumal die Entwicklung neuer Technologien einiges an Potenzial mitbringt, auch für Unternehmen, die gerne Geschäfte mit den Automobilkonzernen tätigen. Dazu gehört auch die voestalpine, so dass der ATX-Wert nach dem jüngsten Kursrücksetzer einiges an Erholungspotenzial mitbringen dürfte.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der voestalpine-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des noch ATX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HX57CJ / ISIN: DE000HX57CJ9) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: HX2JMN / ISIN: DE000HX2JMN8) die Gelegenheit auf fallende Kurse der voestalpine-Aktie zu setzen.

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