Warum Allianz auch in Krisen glänzt

Rekorddividenden trotz Krise: Der DAX schüttet mehr aus als je zuvor. Warum Allianz & Co. selbst in turbulenten Zeiten verlässlich Rendite liefern.

Bildquelle: markteinblicke.de

Trotz Iran-Krieg, schwacher Konjunktur und der Autokrise werden im DAX auch in diesem Jahr Rekorddividenden ausgeschüttet. Finanzwerte wie die Allianz (WKN: 840400 / ISIN: DE0008404005) gehören dabei zu den besonders spendablen Unternehmen. Die hohen Ausschüttungen sind jedoch nicht der einzige Grund, warum der Versicherer auch in Krisenzeiten abliefert.

Rekordausschüttungen im DAX

Laut einer aktuellen Dividendenstudie der FOM Hochschule und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e. V. (DSW) unter der Leitung von Christian W. Röhl, Chief Economist der digitalen Investmentplattform Scalable Capital, werden die 160 in DAX, MDAX und SDAX enthaltenen deutschen Aktiengesellschaften in diesem Jahr rund 65 Mrd. Euro in Form von Dividenden an ihre Anteilseigner ausschütten. Damit liegt das Volumen laut DSW knapp 4 Prozent über dem Vorjahreswert. Der neue Höchststand wird jedoch ausschließlich vom DAX getragen:

Dort erhöhen 28 von 40 Unternehmen ihre Dividende. Zu den größten Dividendenzahlern zählen laut DSW wie im Vorjahr die Allianz mit dieses Mal rund 6,5 Mrd. Euro, die Deutsche Telekom und Siemens. Die DAX-Konzerne werden rund 55,3 Mrd. Euro ausschütten, nach 52,2 Mrd. Euro im Vorjahr. Das hat die Unternehmensberatung EY berechnet. Für Anleger ist es wiederum eine erneute Gelegenheit, sich zu vergegenwärtigen, wie wichtig Dividenden für die Gesamtrendite am Aktienmarkt sind – insbesondere in wirtschaftlich turbulenten Zeiten, wie wir sie aktuell erleben.

Starkes Ergebnis

In ihrer fast schon 140-jährigen Geschichte hat die Allianz so manche geopolitische Krise sowie Konjunkturschwäche gesehen und überstanden. Dies wird im Fall des Iran-Kriegs nicht anders sein. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 dürfen sich Anteilseigner nicht nur über einen Dividendenanstieg von 15,40 Euro auf 17,10 Euro je Aktie freuen, zudem wurde ein weiteres Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 2,5 Mrd. Euro angekündigt. Dies kann man sich auch leisten.

Im Geschäftsjahr 2025 hat die Allianz erneut ein Rekordergebnis erzielt. Das operative Ergebnis stieg um 8 Prozent auf 17,4 Mrd. Euro und lag damit am oberen Ende der zuvor angehobenen Zielspanne. Unter dem Strich verdiente der DAX-Konzern 11,1 Mrd. Euro – rund 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Ausblick für 2026 fiel konservativ aus, lässt damit aber auch Raum für positive Überraschungen. Die Allianz erwartet ein operatives Ergebnis von erneut 17,4 Mrd. Euro, bei einer Schwankungsbreite von plus oder minus 1 Mrd. Euro.

Mein Fazit

Wenn in Krisenzeiten die Aktienkurse an den Aktienmärkten unter Druck geraten, können Dividenden im Hinblick auf die Gesamtrendite abfedernd wirken. Langfristig in sämtlichen Konjunkturphasen erfolgreiche Unternehmen wie die Allianz punkten jedoch nicht nur mit einer attraktiven Dividendenpolitik. Auch aus anderen Gründen gehören sie in die Kategorie „Aktien für die Ewigkeit“.

Wer nicht nur auf Allianz, sondern gleich auf mehrere Unternehmen setzen möchte, die „wegen ihrer herausragenden Geschäftsmodelle mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch in mehr als 100 Jahren noch erfolgreich am Markt agieren werden“, sollte einen Blick auf das Morgan Stanley Indexzertifikat (WKN: DA0ABN / ISIN: DE000DA0ABN5) auf den „Börse Online Aktien für die Ewigkeit Index“ werfen.