Bildquelle: Pressefoto adidas

In den vergangenen Jahren hatten Anleger sehr viel Freude an der adidas-Aktie (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0). Erst vor wenigen Tagen erreichte der DAX-Wert ein neues Rekordhoch. Nicht selbstverständlich im aktuellen von Unisicherheiten geprägten Marktumfeld. Die jüngste Zahlenbekanntgabe kam dagegen nicht ganz so gut. Allerdings sollte adidas relativ schnell aus Anlegersicht wieder den richtigen Ton treffen.

Zumal auch Gewinnmitnahmen im Fall der gestrigen Kursverluste eine wichtige Rolle gespielt haben dürften. Anleger dürften nach dem Erreichen eines neuen Höchststandes eine weitere Gelegenheit genutzt haben, Gewinne einzustreichen. Das heißt jedoch nicht, dass insbesondere bei der Prognose nicht noch Luft nach oben vorhanden gewesen wäre.

adidas stellt für das laufende Geschäftsjahr 2018 einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 5 bis 8 Prozent in Aussicht. Damit wird dieser aller Voraussicht nach geringer als im Vorjahr ausfallen. 2018 lag das Plus bei 8 Prozent auf 21,9 Mrd. Euro. Auch sonst war 2018 ein sehr erfolgreiches Jahr.

Europas größter Sportartikelhersteller verbuchte einen Rekordumsatz, fuhr die höchste Marge in seiner Geschichte und einen starken Gewinnanstieg ein. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen legte um 20 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro zu. 2019 soll dieser Wert noch einmal um 10 bis 14 Prozent auf 1,88 bis 1,95 Mrd. Euro gesteigert werden.

Die operative Marge soll wiederum auf einen Wert zwischen 11,3 und 11,5 Prozent verbessert werden, nachdem diese bereits in 2018 um 1,1 Prozentpunkte auf 10,8 Prozent nach oben geschraubt werden konnte. Die positive Entwicklung auf der Ergebnisseite sorgt zudem dafür, dass die Dividende um 29 Prozent auf 3,35 Euro je Aktie gesteigert werden soll.

adidas profitierte im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem vom starken Wachstum im E-Commerce-Bereich. Positiv entwickelten sich auch die Geschäfte in Nordamerika und in der Region Asien-Pazifik. Natürlich ist es hilfreich, wenn ein Sportgroßereignis wie die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland stattfindet. Allerdings hat adidas in der Vergangenheit oft genug gezeigt, dass man auch in Jahren ohne Fußball-WM oder -EM sowie Olympia stark performen kann.

Dabei sollen die Geschäfte laut Unternehmensprognose in der zweiten Jahreshälfte 2019 noch einmal anziehen. Gleichzeitig dürfte das Management einmal mehr den Fokus auf die Verbesserung der Profitabilität legen. Und es ist ja nicht so, dass gar keine Sportgroßereignisse mehr stattfinden würden.

Anleger, die von der Stärke von adidas überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat Faktor 4x Long auf adidas (WKN: MF1EWD / ISIN: DE000MF1EWD6) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Skeptiker haben mit dem Short-Faktorzertifikat (WKN: MF1EWL / ISIN: DE000MF1EWL9) die Chance auf sinkende Kurse zu setzen.

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Bildquelle: Pressefoto adidas

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