Während der Börsenhandel heute in den USA feiertagsbedingt ausfällt, verzeichnete der Dow Jones Industrial Average gestern ein neues Rekordhoch, nachdem ein schwächer als erwartet ausgefallener Arbeitsmarktbericht für Juni die Hoffnungen auf Zinssenkungen durch die Fed hatte. Unterdessen machte sich eine Schwäche bei den Halbleiteraktien bemerkbar.
Heard in New York
Letztlich beendete der NASDAQ Composite den gestrigen Donnerstaghandel mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 25.832 Punkte, während der S&P 500 nahezu unverändert bei 7.482 Zählern schloss. Der Dow Jones Industrial Average kletterte auf um 1,1 Prozent auf 52.898 Zähler.
Im Hinblick auf die Fed waren schlechte Nachrichten erneut „gute Nachrichten“. Mit lediglich 57.000 neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft lagen die Nonfarm Payrolls deutlich unter der Prognose von 113.000. Damit dämpfen die schwachen Arbeitsmarktdaten vorerst die Sorgen über weitere Zinserhöhungen etwas.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Freitagmorgen fester. Dabei konnten vor allem die Märkte in Südkorea mit einer Gegenreaktion nach den jüngsten Kursverlusten überzeugen. Der japanische Nikkei 225 notierte wiederum zuletzt mit 1,5 Prozent im Plus bei 69.744 Punkten.
So steht´s um den DAX
Nach dem gestrigen Rekordhoch legt der DAX heute weiter zu. Die jüngste Rekordjagd sei aus Sicht der Analysten bei der Helaba positiv zu werten, ebenso wie die Tatsache, dass sich das Indikatorenbild aufhellt.
„Es ist aber nach wie vor nicht als idealtypisch zu bezeichnen. Die Bestmarke liegt nun bei 25.656. Abzuwarten bleibt, ob es heute ohne wichtige Impulsgeber möglich sein wird, dauerhaft an diese positive Tendenz anzuknüpfen“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Kann der DAX den gestrigen Ausbruchstag bestätigen, sollte es im ersten Schritt über das aktuelle Intraday-Rekordhoch gehen. Darüber wäre der Weg dann vorerst frei von zusätzlichen Hürden, wobei zur Orientierung die nächsten runden Hundertermarken herangezogen werden könnten. Hält das Momentum in unverminderter Stärke an – gestern hat der deutsche Leitindex über 500 Punkte aufgesattelt –, wäre sogar ein Heranlaufen an die 26.000er-Barriere möglich.
Das Short-Szenario: Auf der Unterseite haben sich die Haltestellen nach der gestrigen Rekordjagd neu sortiert. Der erste Halt lässt sich jetzt am „alten“ Allzeithoch bei 25.508 antragen. Etwas tiefer sollten das Mai- und das Februar-Top bei 25.438 bzw. 25.406 stützend wirken. Unterhalb des Vorwochenhochs (25.176) würden sich die Blicke wieder auf die 25.000er-Marke richten. Darunter müsste mit einem Test des April-Tops bei 24.792 gerechnet werden, bevor der kurzfristige GD50 (aktuell 24.657) auf den Prüfstand gestellt werden könnte.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | UQ93YB | 22.610,68 | 8,51 |
| Open End Turbo Call | WA13BX | 23.583,02 | 12,52 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | UP243V | 28.633,28 | 8,48 |
| Open End Turbo Put | UQ79SU | 27.658,30 | 12,48 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 03.07.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Hierzulande blicken Anleger heute auf einige europäische Einkaufsmanagerindizes.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.






