Die wichtigsten US-Indizes hatten sich gestern eine Auszeit gegönnt, während in anderen Bereichen die Kurs-Party weiterging und der Dow Jones im regulären Handel um 263,24 Punkte bzw. 0,5 Prozent auf 54.349 Punkte stieg und damit auf einem neuen Rekordhoch schloss.
Heard in New York
Für den Dow war es der fünfte Handelstag in Folge mit Gewinnen. Der S&P 500 gab dagegen um 0,2 Prozent auf 7.723 Punkte nach und beendete damit seine vier Tage andauernde Gewinnserie. Der NASDAQ Composite verlor 0,8 Prozent auf 26.363 Zähler.
Starke Unternehmensgewinne und neuer Optimismus rund um das Thema Künstliche Intelligenz sorgten zunächst für Auftrieb an den US-Börsen. Von den Unternehmen im S&P 500 haben 371 ihre Quartalszahlen vorgelegt. Davon übertrafen 87 Prozent die Gewinnerwartungen. Das durchschnittliche EPS-Wachstum gegenüber dem Vorjahr beträgt 23 Prozent.
Die Aktie von NVIDIA (WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040) legte um mehr als 3 Prozent zu, nachdem Elon Musk auf der Bilanzkonferenz von SpaceX erklärt hatte, dass das Unternehmen für seine KI-Infrastruktur ausschließlich Chips von NVIDIA einsetzen werde. Der Kursanstieg des Chipherstellers trug dazu bei, den Dow Jones auf ein neues Rekordhoch zu heben. Im weiteren Handelsverlauf gerieten Technologiewerte jedoch unter Druck, da Anleger Gewinne mitnahmen. Zudem entwickelten sich die Aktien von AMD und Alphabet schwächer.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen präsentierten sich infolge der Pause bei den Tech-Bullen am Donnerstagmorgen uneinheitlich. Der japanische Nikkei 225 notierte zuletzt 0,9 Prozent schwächer bei 65.683 Punkten.
So steht´s um den DAX
Auch im DAX nehmen sich Anleger nach der jüngsten Rekordjagd und dem Sprung über die Marke von 26.000 Punkten eine Auszeit. Laut Aussagen der Helaba-Analysten gilt es zu beachten, dass der Index in den letzten fünf Handelstagen in der Spitze etwa 1.100 Punkte zugelegt hat, was die Frage aufwerfen würde, ob es angesichts dieser dynamischen Entwicklung nicht auch einmal zu einer Verschnaufpause kommen könne. „Erste Überkaufsignale mahnen zur Vorsicht, wenngleich der übergeordnete Aufwärtstrend intakt ist“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Können die heimischen Blue Chips neuen Schwung holen und wieder nach oben drehen, sollte es zunächst über das Tageshoch vom Dienstag bei 26.267 gehen. Darüber würde die gestrige Bestmarke in den Fokus rücken, ehe der Weg vorerst frei von charttechnischen Hürden wäre. Oberhalb von 26.500 Punkten könnte allerdings zur Orientierung zusätzlich auf die nächsten runden Hundertermarken geachtet werden.
Das Short-Szenario: Auf der Unterseite steht dagegen weiterhin die 26.000er-Schwelle im Fokus. Verliert der DAX diesen Halt, dürfte das Verlaufshoch vom 6. Juli bei 25.900 angesteuert werden. Unterhalb des Januar-Tops bei 25.508 müsste dann mit einem Test des Mai- und des Februar-Hochs bei 25.438 bzw. 25.406 gerechnet werden, ehe das offene Gap vom 27. Juli bei 25.099 geschlossen werden könnte. Auf diesem Niveau sollte mittlerweile auch die kurzfristige 50-Tage-Linie (aktuell bei 25.085) stützend wirken. Die nächste Haltezone wäre anschließend an der 25.000er-Marke zu finden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | WA037H | 23.147,31 | 8,58 |
| Open End Turbo Call | WA48NV | 24.115,99 | 12,55 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | UM5GTL | 29.258,22 | 8,53 |
| Open End Turbo Put | WA8ZZF | 28.268,98 | 12,55 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 06.08.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Hierzulande blicken Anleger am Vormittag unter anderem auf die neuesten deutschen Einzelhandelsdaten, während am Nachmittag in den USA die wöchentlichen Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe im Fokus stehen werden.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.




