Zu Beginn der neuen Woche zeigten sich Aktien rund um das Thema KI-Infrastruktur deutlich schwächer. Schuld waren die warnenden Worte des-CEOs Dario Amodei in Richtung KI-Entwicklungstempo. Profitieren konnten Software- und Cybersecurity-Papiere, während positiv anzumerken ist, dass sich die wichtigsten US-Indizes am Montag deutlich von ihren Tagesteifständen entfernten.
Heard in New York
Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Montaghandel mit einem Minus von 0,6 Prozent auf 26.186 Punkte, während der S&P 500 um 0,5 Prozent auf 7.619 Zähler zurücksetzte. Im Dow Jones Industrial Average lag das Minus bei 0,3 Prozent auf 52.421 Zähler.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Dienstagmorgen weitgehend schwächer, während der japanische Nikkei 225 zuletzt wenig bewegt bei 63.484 Punkten notierte. Für negative Stimmung sorgten steigende Ölpreise und hohe Anleiherenditen. Es wird am Markt weiterhin damit gerechnet, dass sie Fed am Mittwoch die Leitzinsen anhebt. Die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinsanhebung um 25 Basispunkte liegt laut CME FedWatchTool bei 92 Prozent.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich am heutigen Dienstag wenig bewegt. Laut Aussagen der Helaba-Analysten ist die technische Ausgangslage für heute weiterhin als belastend zu werten.
„Verkaufssignale von MACD und DMI dominieren und auch der Stochastic gibt unter seiner Signallinie nach. Allerdings ist dieser in den Überverkauftbereich eingedrungen, was die Abwärtsdynamik bremsen könnte. Als erste Haltemarke unter dem gestrigen Tief fungiert die 100-Tagelinie bei 25.230“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Um sich wieder nach oben zu orientieren und neue Impulse freizusetzen, müssten die Blue Chips zunächst über das Januar-Top (25.508) zurückkehren und danach die kurzfristige 50-Tage-Linie (aktuell bei 25.738) überwinden. Im nächsten Schritt wäre ein Ausbruch über das Top vom 6. Juli bei 25.900 erforderlich, um einen Sprint an die 26.000er-Barriere bzw. an das Tief vom 6. August (26.082) zu ermöglichen. Gelingt danach auch der Sprung über das Zwischenhoch vom 4. September (26.168) und über die 26.400er-Marke, wäre anschließend ein Vorstoß an das Zwischenhoch vom 12. August bei 26.574 bzw. das Rekordhoch bei 26.619 denkbar.
Das Short-Szenario: Unterhalb des neuen Monatstiefs müsste dagegen bereits auf den mittelfristigen GD100 (25.230) geachtet werden. Wird im Anschluss auch die offene Kurslücke vom 27. Juli bei 25.099 geschlossen und die 25.000er-Schwelle unterboten, sollten weitere Abgaben bis zur langfristigen 200-Tage-Linie (24.736) einkalkuliert werden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | UJ5DAY | 22.518,76 | 8,51 |
| Open End Turbo Call | WA1ZZD | 23.530,99 | 12,84 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | UP22B6 | 28.504,67 | 8,51 |
| Open End Turbo Put | UM107J | 27.496,49 | 12,82 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 15.09.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Hierzulande schauen Anleger vor allem auf die neuesten ZEW-Konjunkturerwartungen, während am Nachmittag in den USA der Empire State Produktionsindikator (September) im Fokus stehen wird.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.








