Bildquelle: Pressefoto Netflix

Viele Fans von „Game of Thrones“ waren vom Ende der Erfolgsserie enttäuscht. Trotzdem haben David Benioff und Dan Weiss ein Gesamtwerk geschaffen, was es in dieser Form noch nie gegeben hat. Ein Grund für Netflix (WKN: 552484 / ISIN: US64110L1061), eine Menge Geld auf den Tisch zu legen, um das „Game of Thrones“-Serienmacherduo für sich zu gewinnen sowie die Konkurrenten Disney (WKN: 855686 / ISIN: US2546871060), Amazon (WKN: 906866 / ISIN: US0231351067) und HBO auszustechen. Doch Netflix tut viel mehr.

Ab 11. Oktober wird “El Camino: A Breaking Bad Movie“ auf dem Streamingdienst zu sehen sein. Dabei handelt es sich um den Film zu einer weiteren Erfolgsserie, „Breaking Bad“. Im Fokus soll die Figur Jesse Pinkman stehen und die Ereignisse nach dem Ende der Fernsehserie beleuchten. Einen ersten Trailer gibt es auch schon zu sehen.

Auch dieses Projekt dürfte Netflix einiges gekostet haben. Nicht umsonst fragen sich Anleger seit geraumer Zeit, wie profitabel der Video-on-Demand-Anbieter in Zukunft arbeiten kann.

Im zweiten Quartal 2019 hatte Netflix Anleger mit einem überraschend deutlichen Rückgang des Nettogewinns enttäuscht. So etwas könnten Investoren besser verkraften, wenn die Nutzerzahlen weiterhin stimmen würden. Zuletzt enttäuschte Netflix jedoch auch in dieser Hinsicht. Besonders ärgerlich: Erstmals wurde bei den Nutzerzahlen in den USA ein Rückgang verzeichnet.

Neben der Ausgabenwut für die Produktion eigener Inhalte und der zuletzt enttäuschenden Entwicklung bei den Nutzerzahlen bleibt natürlich die angespannte Konkurrenzsituation ein ständiger Unsicherheitsfaktor in Bezug auf die alles andere als günstige Netflix-Aktie. Dabei hat es insbesondere Disney mit seinem Streamingdienst Disney+ auf den bisherigen Marktführer abgesehen.

FAZIT. Im Fall der Netflix-Aktie ist einiges an Potenzial vorhanden. Wer jedoch schwache Nerven hat, sollte weiterhin lieber die Finger von dem Papier lassen. Der Wert ist immer wieder heftigen Kursschwankungen unterworfen. Die Bewertung bleibt hoch und die Fallhöhe damit auch. Zudem ist es alles andere als sicher, dass sich die hohen Ausgaben in die Produktion von eigenen Filmen oder Serien rechnen werden. Zumal die Konkurrenz nicht schläft.

Wer gehebelt von Kurssteigerungen der Netflix-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie diesen Long Mini Future (WKN: VF1AEZ / ISIN: DE000VF1AEZ4). Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieser Short Mini Future (WKN: VF76HU / ISIN: DE000VF76HU3).

Melden Sie sich hier für unsere kostenlosen Newsletter an. Sie finden dort unser kostenfreies Newsletter-Angebot u.a. mit “marktEINBLICKE Auf die Schnelle” (Wochentags) und “marktEINBLICKE D-A-CH Rundschau” (Samstags).

Bildquelle: Pressefoto Netflix

1
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
1 Kommentar Themen
0 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
0 Kommentatoren
Letzte Kommentartoren
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
trackback

[…] (WKN: 552484 / ISIN: US64110L1061). Der Video-on-Demand-Anbieter bringt einen Film zur Serie Breaking Bad […]