Bildquelle: Pressefoto Börse Wien

Einfach investieren, Rendite erzielen und gleichzeitig sicherheitsorientiert sein – ein Wunsch der nicht geht? Es funktioniert – mit Zertifikaten. Und es ist viel einfacher als der Anleger glaubt.

Es ist immer die gleiche Situation. Wer Rendite machen und gleichzeitig aber auf Sicherheit nicht verzichten möchte, sucht oftmals am Finanzmarkt lange nach einem Investment. Dabei ist es gar nicht so schwer, eine Lösung zu finden. Im großen Derivate-Produktebereich gibt es diese. Zum Beispiel Kapitalschutz-Zertifikate. Diese Produkte eignen sich besonders für sicherheitsorientierte Anleger, die Ertragschancen nützen und gleichzeitig ihr eingesetztes Kapital schützen wollen. Kapitalschutz-Zertifikate geben auch defensiven Anlegern die Chance, von Gewinnen an den Kapitalmärkten zu profitieren. Bei ungünstigen Marktentwicklungen erhalten dagegen Anleger am Laufzeitende zumindest den Kapitalschutzbetrag zurück und erzielen keine Rendite.

Starke Zahlen. Die österreichische Raiffeisen Centrobank AG (RCB) hat dazu interessante Zahlen aus dem aktuellen Jahr parat. Zwei Untersuchungen aller von RCB seit 2010 öffentlich emittierten Kapitalschutz- und defensiven Bonus-Zertifikate zeigen, dass diese beiden Zertifikate-Typen in der langjährigen Betrachtung effektive Veranlagungsinstrumente sind, um positive reale Renditen bei gleichzeitig reduziertem Risiko zu erzielen. Der durchschnittliche Ertrag aller analysierten Kapitalschutz-Zertifikate belief sich auf 7,89 Prozent (entspricht 2,21 Prozent p.a.). Gegenstand der Untersuchung waren 126 Zertifikate, die seit 2010 emittiert wurden und Kapitalschutzlevels zwischen 90 und 110 Prozent hatten. Das durchschnittliche Kapitalschutzlevel betrug dabei 98,93 Prozent. Betrachtet man nur das laufende Jahr konnten Kapitalschutz-Zertifikate von Januar bis Ende August 2019 sogar 5,41 Prozent zulegen.

Ein hohes Sicherheitspolster. Die Bonus- und Sicherheit-Zertifikate erzielten sogar eine Rendite von durchschnittlich +5,18 Prozent p.a. während die entsprechenden Basiswerte im gleichen Zeitraum 3,07 Prozent p.a. zulegen konnten. In dieser Studie wurden 77 Produkte betrachtet, 76 Bonus- und Sicherheit-Zertifikate haben hier seit ihrer Emission eine positive Wertentwicklung aufgewiesen. Das Interessante dabei: Eine bessere Performance als beim Basiswert liegt bei knapp zwei Drittel der betrachteten Bonus-Zertifikate vor. Als Basiswerte fungieren bei der RCB ausschließlich renommierte Aktienindizes sowie das Edelmetall Gold. Das besondere Ausstattungsmerkmal der Bonus- und Sicherheit-Zertifikate ist der hohe Sicherheitspolster – also der Abstand des Basiswerts zur Barriere – welcher bei Emission mindestens 50 Prozent beträgt. Bei keinem Zertifikat der untersuchten Serie ist es bisher zu einer Barriere-Verletzung gekommen, das Polster scheint also wirklich ausreichend zu sein.

FAZIT. „Es ist besonders erfreulich, dass die beiden bei unseren Kunden beliebtesten Zertifikate-Typen nachweislich ertragreichen Mehrwert liefern und gleichzeitig das Bedürfnis nach (Teil-)Absicherung des eingesetzten Kapitals erfüllen“, resümiert Zertifikate-Experte Philipp Arnold von der RCB. Für den Anleger sind die Zahlen natürlich auch ein starkes Argument dafür, sich diese defensiven Zertifikate näher anzuschauen – denn das Marktumfeld dürfte in den kommenden Monaten und auch im nächsten Jahr von (politischen) Unsicherheiten und extrem niedrigen Zinsen geprägt und damit weiter schwierig sein. Einfach investieren, Rendite erzielen und gleichzeitig sicherheitsorientiert sein: Es funktioniert – in jedem Portfolio.

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