Bildquelle: Pressefoto Barrick Gold

Noch immer hat das Coronavirus die Märkte voll im Griff. Entsprechend sehen sich Anleger nach sogenannten „Sicheren Häfen“ um. Zu ihnen gehört allen voran Gold, was auch Minenbetreibern wie Barrick Gold (WKN: 870450 / ISIN: CA0679011084) und Newmont (WKN: 853823 / ISIN: US6516391066) zugutekommt.

Sicherer Hafen Gold

Die erhöhte Nachfrage nach Gold als Absicherung vonseiten von Investoren hat dazu geführt, dass der Goldpreis seit Anfang 2020 um rund 13 Prozent zulegen konnte, während Anleger mit anderen Investments angesichts der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie herbe Verluste einfahren mussten.

Inzwischen dürfen einige Rohstoff- und Edelmetallinvestoren sogar wieder vom Goldpreis-Allzeithoch bei 1.921 US-Dollar je Feinunze träumen. In Euro gerechnet wurde vor kurzem ein neuer Rekordstand erreicht. In US-Dollar wurde die Bestmarke jedoch seit Herbst 2011 nicht mehr verbessert. Über einen neuen Rekord würden sich auch Barrick, Newmont & Co freuen.

Goldförderer im Fokus

Im Zuge der jüngsten Goldpreisrallye konnten sich auch die Aktien der wichtigsten Goldförderunternehmen stark entwickeln. Die Barrick-Aktie liegt im laufenden Börsenjahr mit rund 47 Prozent deutlich im Plus. Der Marktführer Newmont konnte sich in 2020 bisher über einen Wertzuwachs von knapp 49 Prozent freuen.

Die gestiegenen Goldnotierungen machten sich auch in den jeweiligen Geschäftszahlen zum ersten Quartal 2020 positiv bemerkbar. Barrick konnte im Quartalsdurchschnitt einen Unzenpreis von 1.589 US-Dollar generieren, nach 1.483 US-Dollar im Dezember-Quartal 2019 und lediglich 1.307 US-Dollar im ersten Quartal des Vorjahres. Bei Newmont lag der realisierte Goldpreis mit 1.591 US-Dollar je Unze sogar ein kleines Stück höher.

Gut aufgestellt

Barrick fuhr zwischen Januar und März 2020 einen bereinigten Nettogewinn in Höhe von 285 Mio. US-Dollar ein, nach 184 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Auf Unternehmensseite freute man sich außerdem darüber, dass sich die Produktion und die Kosten im Rahmen der Prognose bewegten, während die Verschuldung erneut nach unten gefahren werden konnte.

Bei Newmont sorgten höhere Goldpreise und die Goldcorp-Übernahme für einen Umsatzsprung um 43 Prozent auf 2,58 Mrd. US-Dollar. Der den Anteilseignern zurechenbare Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten schoss von 113 Mio. US-Dollar im Vorjahr auf 837 Mio. US-Dollar nach oben.

Beide Branchengrößen sehen sich gut aufgestellt, auch mit den Produktionsbeschränkungen und der schwächeren Konjunktur im Zuge von COVID-19 fertig zu werden. Barrick verweist unter anderem auf seine in den vergangenen Jahren gedrückte Schuldenlast, während Newmont mit einem weltweit stark diversifizierten und sehr attraktiven Portfolio an Goldförderstätten punkten will.

Branchengrößen vereint

Wer als Anleger über Goldinvestments nachdenkt, kann auch gleich einen Blick in Richtung Aktien von Goldminenunternehmen werfen. Die Anteilsscheine der Branchenriesen Barrick und Newmont haben im bisherigen Jahresverlauf Dirketinvestments in das gelbe Edelmetall klar outperformt.

Strukturierte Produkte wie die Vontobel Multi Aktienanleihe mit Barriere (Worst-Of) auf Barrick Gold und Newmont (WKN: VP289A / ISIN DE000VP289A6), die sich bis zum 11. Mai 2020 in Zeichnung befindet, vereinen sogar die beiden Goldminenwerte in einem Investment.

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Bildquelle: Pressefoto Barrick Gold

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