Bildquelle: Pressefoto Barrick Gold

Noch immer kein neuer US-Präsident

Der US-Präsident steht immer noch nicht offiziell fest. Zudem drohen wochenlange Gerichtsprozesse und mögliche Neuauszählungen von Stimmen. Von Nervosität an den Märkten ist trotzdem nichts zu spüren.

Vielmehr jubeln Investoren über die wahrscheinlichste Konstellation mit einem Demokratischen Präsidenten Joe Biden und einem Republikanisch dominierten Senat. Schließlich würde letzterer keine Steuererhöhungen erlauben, wie es unter einer sogenannten „Blauen Welle“ zu befürchten war.

Gold und die US-Wahl

Entsprechend enttäuscht könnten sich Anleger zeigen, die auf eine hohe Nachfrage nach dem Sicherheitsinvestment Gold infolge von Marktturbulenzen gesetzt hatten. Das heißt jedoch nicht, dass Gold-Fans und Goldminenwerte nun zu den Verlierern gehören sollten.

Vielmehr ist Paul Gambles, Geschäftsführer des Vermögensverwalters MBMG Group, der Ansicht, dass die Goldminenbetreiber unabhängig vom Ausgang der Wahlen zu den Gewinnern gehören sollten. Welch positive Effekte hohe Goldpreise auf die Ergebnisse von Goldminenbetreibern haben können, zeigte sich nun bei Barrick Gold (WKN: 870450 / ISIN: CA0679011084) im dritten Quartal.

Goldpreis beflügelt

Der zwischen Juli und September durchschnittlich realisierte Goldpreis lag im Fall von Barrick bei 1.926 US-Dollar pro Feinunze und damit deutlich höher als im Vorquartal (1.725 US-Dollar). Im Vorjahreszeitraum hatte der Preis gerade einmal bei 1.476 US-Dollar je Unze gelegen.

Der bereinigte Nettogewinn je Aktie wurde von 15 Cents im Vorjahr auf nun 41 Cents deutlich gesteigert und lag damit deutlich über den durchschnittlichen Analystenerwartungen von 32 Cents. Die konzernweiten Umsatzerlöse kletterten im Vorjahresvergleich um 32 Prozent auf 3,5 Mrd. US-Dollar. Noch interessanter fiel jedoch der Blick auf die Cashflow-Entwicklung aus.

Aktionäre dürfen sich freuen

Im dritten Quartal wurden 1,3 Milliarden US-Dollar an Free Cashflow generiert. Ein neuer Rekord. Eine sehr gute Nachricht für Anteilseigner. Zumal die Verschuldung weiter nach unten gefahren wurde und Aktionäre mit einem weiteren Dividendenanstieg beglückt werden sollen.

Die Quartalsdividende wurde um 12,5 Prozent auf 0,09 US-Dollar je Aktie nach oben geschraubt. Bestimmt auch sehr zur Freude von Warren Buffett. Warren Buffetts Investment-Holding Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2 / ISIN: US0846707026) hatte im Frühjahr überraschend Anteile an Barrick erworben.

Branchengrößen vereint

Wer als Anleger ebenfalls über Goldinvestments nachdenkt, kann auch gleich einen Blick in Richtung Aktien von Goldminenunternehmen werfen. Die Anteilsscheine der Branchenriesen Barrick und Newmont (WKN: 853823 / ISIN: US6516391066) haben im bisherigen Jahresverlauf Dirketinvestments in das gelbe Edelmetall klar outperformt.

Strukturierte Produkte wie die Vontobel Multi Aktienanleihe mit Barriere (Worst-Of) auf Barrick Gold und Newmont (WKN: VP289A / ISIN DE000VP289A6), vereinen sogar die beiden Goldminenwerte in einem Investment.

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Bildquelle: Pressefoto Barrick Gold

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