Bildquelle: Pressebild K+S

Gestern konnte die K+S-Aktie (WKN KSAG88) dank der vorübergehenden Minen-Stilllegung beim russischen Konkurrenten Uralkali noch mit einem Plus von 2,5 Prozent aus dem Handel gehen. Doch schon heute muss die Aktie des Kasseler Salz- und Düngemittelherstellers deutliche Verluste hinnehmen. Neben einem schwachen Gesamtmarktumfeld dürften aber auch Gewinnmitnahmen eine Rolle spielen.

Schließlich hat das Papier in nur wenigen Wochen knapp 25 Prozent an Wert zulegen können. Zu dieser positiven Entwicklung hatten auch das überraschend positiv ausgefallene dritte Geschäftsquartal und die Prognoseanhebung für das Gesamtjahr 2014 beigetragen. Nun dürften jedoch einige Investoren schnell Kasse gemacht haben, nachdem es nicht sicher ist, dass die positive Nachrichtenlage anhält. Immerhin haben sich die Kalipreise noch nicht vollständig von dem letztjährigen Schock nach dem Ende für das Vertriebskartell BPC erholt.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Allerdings dürften die Preise einen weiteren Schub erhalten, nachdem mit einer Minen-Stilllegung bei Uralkali das Unternehmen seine Strategie zur Produktionsausweitung nicht wie gewünscht vorantreiben kann. Die Analysten der Commerzbank gehen sogar davon aus, dass dem Weltmarkt durch die Überflutung der Solikamsk-2-Mine bis zu 5 Prozent der Kali-Kapazitäten verloren gehen würde. Daher rechnet man nun auf Analystenseite mit einem 2015er-Preisanstieg bei Kaliprodukten von 2 Prozent. Zudem wurden die Gewinnschätzungen für K+S um 7 Prozent nach oben gefahren. Als Ergebnis dieser Analyse steht eine Kurszielanhebung von 26,50 auf 30,00 Euro. Daneben wird die Aktie nun mit „Buy“ und nicht mehr nur mit „Hold“ geratet. Wer ähnlich optimistisch eingestellt ist und gehebelt auf steigende Kurse der K+S-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DZN8BL ins Auge fassen.

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[…] hatten Anleger schon Mitte November damit begonnen, Gewinne mitzunehmen. Zuvor kletterte die K+S-Aktie in kurzer Zeit um knapp 25 Prozent nach oben. Allerdings sollte die […]