Bildquelle: Evotec AG

Die Aktie des Hamburger Biotechnologieunternehmens Evotec (WKN: 566480 / ISIN: DE0005664809) kann sich dank einer neuen Wirkstoffforschungsallianz wieder weiter von ihrem zum Jahreswechsel erlittenen Kurseinbruch absetzen. Zuvor hatten bereits das beste ersten Quartal der Unternehmensgeschichte sowie neue interessante Kooperationen für Furore gesorgt.

Am Montag gab nun Evotec die Kooperation mit Antibiotic Research UK (ANTRUK) bekannt. Ziel der Zusammenarbeit ist die Identifizierung alternativer Methoden zur Behandlung von Infektionen, die eine Resistenz gegenüber derzeitig verfügbaren Antibiotika aufweisen. Die Forschung konzentriert sich auf die Erforschung von sogenannten Antibiotic Resistance Breakers, die in Verbindung mit bekannten Antibiotika eingesetzt werden sollen, um die Resistenz umzukehren und die klinische Wirkung dieser Antibiotika wiederherzustellen.

ANTRUK, die weltweit erste Stiftung mit Fokus auf Antibiotikaresistenz, wurde von einem Netzwerk von führenden UK-Wissenschaftlern und Klinikern mit dem Ziel gegründet, die Gesellschaft über Antibiotikaresistenz aufzuklären, die Forschung und Entwicklung neuer Behandlungsmethoden für Antibiotikaresistenzen voranzubringen und die Patienten, die unter antibiotikaresistenten Infektionen leiden, zu unterstützen.

Chart: Ariva
Chart: Ariva

Die Evotec-Aktie dürften von den zuletzt sehr positiven Nachrichten weiter profitieren – den allgemeinen Börsenturbulenzen zum Trotz, die die Aktie in ihrem Aufwärtstrend etwas gestoppt haben. Positiv anzumerken ist vor allem das Überschreiten der 200-Tage-Linie, da die Aktie nun auch aus charttechnischer Sicht kaufenswert ist. Allerdings ist Evotec bekanntermaßen auch kein Blue Chip, so dass die Volatilität, die derzeit nach oben weißt auch schnell wieder nach unten führen kann. Der Chart macht dies nur allzu deutlich.

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