Bildquelle: Pressefoto Bayer AG

Die Bayer AG blickt der Übernahme des amerikanischen Saatgutherstellers Monsanto entgegen

Die Zahlen des Pharmakonzerns aus Leverkusen für das vergangene Geschäftsjahr können sich sehen lassen: das operative Ergebnis (EBITDA) wurde um 10,2 Prozent auf EUR 11,3 Mrd. gesteigert. Weiterhin betrug der Nettogewinn EUR 4,53 Mrd., was ebenfalls einer Steigerungsrate von 10,2 Prozent zum Vorjahr entspricht.

Der Umsatz wuchs um ca. 1,48 Prozent auf insgesamt EUR 46,76 Mrd. Laut Vorstandsvorsitzendem Werner Baumann stellen diese Zahlen die jeweiligen Höchststände in der 154 jährigen Firmengeschichte dar.

Bayer blickt zuversichtlich auf eine mögliche Genehmigung zur Monsanto-Übernahme

Die geplante Übernahme des Saatgutherstellers Monsanto wird unterdessen weiterhin von US-Behörden kartellrechtlich geprüft. Die Übernahme würde ein Volumen von USD 66 Mrd. plus Folgekosten umfassen und somit die bislang größte Auslandsakquisition eines deutschen Unternehmens bedeuten. Bayer erwartet eine Entscheidung noch vor Ablauf des Jahres.

Es wird erwartet, dass die Übernahme bei den Kartellbehörden trotz dieses Volumens auf vergleichsweise geringen Widerstand stößt, da Monsanto vor allem in den Vereinigten Staaten präsent ist, während Bayer in Europa und Asien stark vertreten ist. Bei einzelnen Gütern wie Mais könnte es zu Überschneidungen und somit zu einer Monopolstellung kommen, welche aber wiederum durch entsprechende Anpassungen gelöst werden könnte.

Vor dem Hintergrund einer möglichen Politik des Protektionismus in den USA, wurde weiterhin verkündet, dass durch die Übernahme Investitionen in den Vereinigten Staaten im Wert von USD 8,00 Mrd. getätigt würden und neben dem Erhalt der 9.000 Arbeitsplätze von Monsanto weiterhin 3.000 Stellen neu geschaffen werden sollen.

Bayer stößt über 10 Prozent der Covestro-Aktien ab

Auf der anderen Seite veräußerte Bayer insgesamt 22 Millionen Stück seiner Covestro-Aktien und somit insgesamt 10,9 Prozent der Covestro-Anteile zu einem Gesamtwert von EUR 1,46 Mrd. Somit reduziert der Pharmakonzern seinen Anteil an der Kunststoff-Tochter auf ca. 53 Prozent…

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Bildquelle: Pressefoto Bayer AG

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