Die US-Schuldenkrise nähert sich ihrem Höhepunkt. Bis zum kommenden Dienstag soll die Schuldengrenze von 14,3 Billionen Dollar erreicht sein. Danach wären die USA praktisch zahlungsunfähig. Soweit die scheinbaren Fakten.
Da die US Notenbank Fed den Leitzins auf dem ursprünglichen Niveau belassen hat und dies auch erwartet wurde, konnte im Goldpreis augenscheinlich keine signifikante Veränderung festgestellt werden. Dennoch genießt der Goldpreis meine volle Aufmerksamkeit, denn meine persönliche Prognose zielt nicht auf solche Momentaufnahmen ab, sondern auf das große Ganze und das könnte es in sich haben.
In den vergangenen Tagen fiel uns des Öfteren auf, dass so genannte „Experten“ wieder beginnen, einen Anstieg des Goldpreises vorherzusagen. Unabhängig von unserer Überzeugung, dass in keiner vernünftigen Vermögensaufteilung Edelmetalle wie Gold oder Silber fehlen sollten, haben wir Gold bzw. Goldminenaktien anhand des Point & Figure (P&F) Charts analysiert.
Gerade erst hat Kanada Cannabis für Anbau und Konsum legalisiert. Und auch in Deutschland besteht ein großes Interesse an den Cannabis-Aktien, die über die Frankfurter Börse gehandelt werden. "Das ist ein großes Thema. Und bei Kryptowährungen finde ich die Technologie dahinter - also Blockchain - sehr interessant", sagt Börsenexperte Mick Knauf im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.
Der Bergbauriese Rio Tinto (WKN 852147) musste eine unrühmliche Premiere feiern, denn erstmals seit der Zusammenlegung der australischen und britischen Aktivitäten im Jahr 1995 schrieb der Bergbaukonzern rote Zahlen. Für den ausgewiesenen Nettoverlust von 2,99 Mrd. US-Dollar waren insbesondere hohe Abschreibungen auf das Kohlegeschäft in Mosambik und das Aluminiumgeschäft verantwortlich. ...
Erneut liegt eine positive Börsenwoche hinter uns. Auch Gold hat leicht zugelegt. Inzwischen träumen einige Rohstoffinvestoren wieder von neuen Rekordständen beim gelben Edelmetall.
Ruhig ist es geworden um das gelbe Metall. Nach den heftigen Kursabstürzen im April hat sich die Schwankungsanfälligkeit im Gold langsam wieder erholt. Der Kurs konnte nach den rapiden Abstürzen zwar etwas zulegen, hat diese Gegenbewegung allerdings gerade in der letzten Zeit wieder abgegeben und notiert momentan bei ca. 1.380$ pro Feinunze.
Die Einigung der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) auf eine Senkung der Förderquoten hat die Ölmärkte ordentlich durcheinandergewirbelt. Allerdings heißt dies nicht, dass es zuvor nicht spannend zuging. Gleichzeitig bieten sich Anlegern viele Möglichkeiten, von den Entwicklungen am Energiemarkt zu profitieren.
Zumindest einen „Vorwurf“ kann man der OPEC nicht machen, nämlich, dass sie über Disziplin verfügt. Jeder wilde Hühnerhaufen hat mehr davon. Geradezu absurd wird es aber dann, wenn Disziplinlosigkeit geschäftsschädigend wird. So geschehen in Doha, wo sich OPEC und Russland nicht auf das Einfrieren der Ölförderung einigen konnten und damit steigende Preise verhinderten, die alle Ölländer so dringend brauchen.
Für die Aktie des österreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann (SBO) (WKN: 907391 / ISIN: AT0000946652) ging es zuletzt steil nach oben, genauso wie für den Ölpreis. Natürlich kein Zufall. Am Mittwoch trübte jedoch das schwache Marktumfeld die Stimmung. Zudem haben Gewinnmitnahmen den Kurs der SBO-Aktie belastet.
Wer Rohstoffe als festen Teil seines langfristigen Portfolios betrachtet, dürfte schwere Jahre hinter sich haben. Die Preise haben stagniert oder sind sogar gesunken, dafür sind die Korrelationen zum Aktienmarkt gestiegen. Resultat: Diversifizierte Rohstoffinvestments brachten zuletzt weder attraktive (oder auch nur positive) Renditen noch die Vorteile in Sachen Risikostreuung, die immer wieder als eines der Hauptargumente für die Anlageklasse angeführt werden. Jodie Gunzberg von S&P Dow Jones Indices, immerhin der Anbieter der am weitesten verbreiteten Rohstoff-Indexfamilie sagt nun allerdings mutig: Das könnte sich ändern. Rohstoffe stehen vor dem Comeback. Und sie hat sogar ein paar ganz gute Argumente auf ihrer Seite.
Die Aktienbörsen präsentierten sich in der Vorwoche schwach. Der Goldpreis verlor deutlich und bleibt aus Sicht der Point & Figure Charttechnik angeschlagen.