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Da ist er wieder, der unberechenbare Donald Trump. Zumindest an den europäischen Aktienmärkten ist die Sorge nun groß, dass aus den Aussagen zu Strafzöllen im Stahlbereich ein waschechter Handelskrieg erwachsen könnte. Dementsprechend negativ ist die Stimmung in der zweiten Wochenhälfte gewesen. Zumal auch die geopolitische Lage angesichts des unklaren Ausgangs der Italienwahl alles andere als ideal ist.

Wirkliche Lichtblicke seitens der Unternehmen gab es in der vergangenen Woche ebenfalls nicht. Der Automobilsektor steht angesichts des Urteils zu Diesel-Fahrverboten weiter unter Beobachtung. An Lösungen mangelt es, weshalb Zurückhaltung wohl tatsächlich die beste Idee ist. Immerhin blieben große Kurseinbrüche aus. Bleibt zu hoffen, dass dies so bleibt.

Deutschland

Im Fall der Deutschen Telekom (WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508) fragen sich Anleger, wo die Kursimpulse herkommen sollen, nachdem im Vorjahr eine geplante Fusion zwischen T-Mobile US (WKN: A1T7LU / ISIN: US8725901040) und Sprint (WKN: A1W1XE / ISIN: US85207U1051) scheiterte und die Bonner abseits des US-Marktes Schwierigkeiten damit haben, Wachstum zu erzielen. Mehr dazu hier.

Die Daimler-Aktie (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) gehörte am Montag lange Zeit zu den größten Verlierern im DAX, nachdem sich Li Shufu, Chef des chinesischen Autobauers Geely, einen Anteil von knapp 10 Prozent an den Schwaben gesichert hatte. Allerdings legte sich die Aufregung auch schnell wieder. Zumal einige Marktteilnehmer den Einstieg positiv sehen. Mehr dazu hier.

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Der Frankfurter DAX legte den Rückwärtsgang ein und fiel sogar unter 12.000 Punkte.

Beim Online-Modehändler Zalando (WKN: ZAL111 / ISIN: DE000ZAL1111) scheiden sich die Geister an der Frage, auf wie viel Gewinn das MDAX-Unternehmen zugunsten von teuren Wachstumsinvestitionen verzichten darf. Mehr dazu hier.

Die CANCOM-Aktie (WKN: 541910 / ISIN: DE0005419105) hat allein seit Anfang 2018 knapp 10 Prozent an Wert zugelegt. Zudem kletterte das im TecDAX gelistete Papier auf ein neues Allzeithoch. Doch nun könnte es mit dem Anstieg vorbei sein. Und daran wäre nicht nur das schwache Gesamtmarktumfeld schuld. Diese Meinung muss man jedoch nicht teilen. Mehr dazu hier.

International

Wenn es um Schokolade geht macht den Schweizern keiner was vor. Jetzt haben die doch tatsächlich eine rosa Schokolade entwickelt. Den Test am Kunden darf der Klassiker KitKat aus dem Hause Nestlé (WKN: A0Q4DC / ISIN: CH0038863350) machen. Dabei war es gar nicht der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern, der die rosa Schokolade entwickelt hat. Mehr dazu hier.

Wochenvorschau: Unternehmenstermine

In Sachen Unternehmensdaten stehen in der kommenden Woche nur noch wenige spannende Veröffentlichungen an. Stattdessen beginnt allmählich die Saison der Hauptversammlungen. So wird am Freitag etwa Henkel sein Aktionärstreffen veranstalten.

Wochenvorschau: Konjunkturdaten

Einen tagesaktuellen Überblick über die wichtigsten Konjunkturdaten finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

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