Bildquelle: Pressefoto Wirecard

Am 4. September 2018 erreichte die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) einen neuen Rekordstand bei 199 Euro. Seitdem ging es für die Aktie des Zahlungsabwicklers rasant nach unten. Das Tief sollte jedoch nicht lange anhalten. Schließlich will man kräftig an der Entwicklung neuer Bezahlmethoden verdienen.

Wirecard will unter anderem mithelfen, die Bedeutung des Bargeldes zurückzudrängen. Im Bereich Mobile Payment werden enorme Chancen vermutet. Entsprechend optimistisch ist das Management des Unternehmens. Wirecard will in den kommenden Jahren sogar seine bereits sehr beeindruckende Wachstumsdynamik steigern.

Sollte dies gelingen, dürfte auch die Wirecard-Aktie wieder für positivere Schlagzeilen sorgen. Man muss sich das nur einmal kurz vor Augen führen. Bis Anfang September stand eine 2018er-Jahresperformance von plus 114 Prozent zu Buche. Zuletzt stürzten die Notierungen jedoch um mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Höchststand ab. Doch was können Anleger für 2019 und darüber hinaus erwarten?

Im Fall von Wirecard hatten wir es sowohl bei der steilen Kursrallye bis Anfang September als auch bei der folgenden Korrektur mit Übertreibungen zu tun. Zudem spielte das turbulente Marktumfeld eine Rolle, während die Luft nach dem am 24. September erfolgten DAX-Aufstieg zunächst raus war.

Das Potenzial ist immer noch da. Nicht umsonst hat sich das Management ambitionierte Ziele gesetzt. Das auf seiner Plattform abgewickelte Transaktionsvolumen soll von 91 Mrd. Euro in 2017 auf 710 Mrd. Euro im Jahr 2025 steigen. Die Umsatzerlöse sollen in der gleichen Zeit von knapp 1,5 Mrd. Euro auf mehr als 10 Mrd. Euro zulegen, während das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 412 Mio. Euro auf 3,3 Mrd. Euro klettern soll.

FAZIT. Auch wenn die Wirecard-Aktie in Zukunft weniger heftige Kursbewegungen an den Tag legen könnte, wird es rund um den Zahlungsabwickler nie so richtig ruhig werden. Jederzeit droht eine weitere Short-Attacke. Gleichzeitig bewegt man sich in einem sich schnell verändernden Bereich. Schließlich geht es darum, die Bezahlmethoden der Zukunft mitzuentwickeln. Dies sorgt gleichzeitig auch für reichlich Potenzial, so dass der jüngste Kursrücksetzer der Wirecard-Aktie als günstige Einstiegsgelegenheit dient.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der Wirecard-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des TecDAX– und DAX Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HX1J72 / ISIN: DE000HX1J723) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: HX5G0W / ISIN: DE000HX5G0W4) die Gelegenheit auf fallende Kurse der Wirecard-Aktie zu setzen.

In der Reihe Aktien 2019 schreiben wir über Aktien, die im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt haben – positiv wie negativ. Mit dabei sind natürlich unsere Favoriten, die wahrscheinlich auch 2019 sehr gut performen könnten, aber mit Sicherheit auch Papiere, die oft in der Berichterstattung auftauchen – diese aber eher Trauerbegleitung gleicht. Mehr dazu unter Aktien 2019.

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Bildquelle: Pressefoto Wirecard

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[…] Anleger relativ bald wieder beim DAX- und TecDAX-Wert zugreifen. Schließlich gilt es, von der Entwicklung neuer Bezahlmethoden zu profitieren. Aus charttechnischer Sicht ist wiederum der Umstand hervorzuheben, dass Wirecard […]