Die US-Futures zeigten sich am Mittwochmorgen infolge neuer Spannungen im Nahen Osten und steigender Ölpreise schwächer.
Heard in New York
Gestern hatten sich US-Aktien nach anfänglichen Verlusten zumindest etwas erholt gezeigt. Der NASDAQ Composite beendete den gestrigen Dienstaghandel mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 24.874 Zähler, während der Dow Jones um 1,1 Prozent auf 52.756 Punkte kletterte. Heute dreht sich wiederum Vieles neben den Themen Nahost, Ölpreise, Quartalsergebnisse und KI-Capex um die Leitzinsentscheidung der Fed.
Konnichiwa Tokio!
Gestern hatten Friedenshoffnungen die Märkte noch gestützt, heute ist es damit schon wieder vorbei. In Asien wurde die Stimmung am Mittwochmorgen zudem durch den anhaltenden Tech-Ausverkauf belastet. So verlor der japanische Nikkei 225 zuletzt 1,7 Prozent auf 61.276 Punkte. Der südkoreanische KOSPI verlor zeitweise mehr als 8 Prozent. Im Fokus standen die Schwergewichte SK Hynix und Samsung Electronics und ein erneuter Handelsstop.
So steht´s um den DAX
Neue Spannungen in Nahost sorgen am Mittwoch auch im DAX für Nervosität. Dabei verweisen die Analysten bei der Helaba, dass gestern bereits den zweiten Tag in Folge Zuversicht dominiert habe. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer schloss 0,4 % höher bei 25.464, konnte das Vortagshoch bei 25.560 allerdings nicht überwinden. „Technisch bleibt das Bild konstruktiv und ein Anstieg bis zum Allzeithoch bei 25.900 möglich“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Long-Szenario: Neben dem Februar- und dem Mai-Hoch bei 25.406 bzw. 25.438 ist der nächste Widerstand nun am Januar-Top bei 25.508 Punkten zu finden. Gelingt dort der Re-Break – was mit einem Sprung über das bisherige Wochenhoch bei 25.560 bestätigt werden sollte –, hätten die Kurse Platz für einen Hochlauf an das amtierende Allzeithoch vom 6. Juli bei 25.900 Punkten. Darüber würde dann die 26.000er-Barriere warten.
Das Short-Szenario: Unterhalb der beiden Haltelinien bei 25.438 bzw. 25.406 Zählern müsste dagegen weiterhin auf das offene Gap vom Montag geachtet werden, das erst bei 25.099 vollständig geschlossen wäre. Etwas tiefer sollte anschließend die 25.000er-Schwelle mit dem kurzfristigen GD50 (aktuell bei 24.984) stützend wirken, bevor es im Rahmen einer größeren Korrektur erneut um das April-Top bei 24.792 und um das Zwischentief vom 17. Juli bei 24.651 Punkten gehen dürfte. Verlieren die Kurse diesen Halt, wären weitere Abgaben bis zum GD200 möglich.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | UQ9S43 | 22.523,86 | 8,54 |
| Open End Turbo Call | WA2Y72 | 23.487,07 | 12,56 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | WA8TH5 | 28.377,17 | 8,86 |
| Open End Turbo Put | WA60RD | 27.523,25 | 12,57 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 29.07.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute Abend blicken Investoren vor allem auf den Leitzinsentscheid der US-Notenbank Fed.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.









