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In dieser Woche stehen die Veröffentlichung der Daten für das Wachstum der deutschen Industrieproduktion sowie die Auftragseingänge für die deutsche Industrie jeweils für September an. Erwartet wird ein Minus von 0,4 Prozent für die Produktion bzw. ein Plus von 0,1 Prozent für die Aufträge.

Bleibt es bei diesen Werten, könnte eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau gelingen. Die weitere Entwicklung für die gesamte deutsche Konjunktur hängt wesentlich von zwei Faktoren ab: den geopolitischen Belastungsfaktoren Handelskonflikt und Brexit sowie dem Konsum. Falls zwischen den USA und China tatsächlich Mitte November eine erste Teileinigung unterzeichnet wird und sich in Großbritannien die Annahme des Austrittsvertrags mit der EU andeutet, dürfte beides auch global die Investitionsbereitschaft ankurbeln.

Zudem wäre eine Stabilisierung im Automobilsektor sehr wichtig. Denn besonders dieser schlägt über vermehrte Nachrichten zu Kurzarbeit und Entlassungen langsam auf den noch dynamischen Konsum durch.

Ein Kommentar von Carsten Mumm
Er ist Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel. Das Traditionshaus mit Sitz in Hamburg und München setzt auf qualifizierte und umfassende Beratung für vermögende Privatkunden, Unternehmer, Immobilienkunden und institutionelle Kunden.

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