Bildquelle: markteinblicke.de

Die Darlehenshöhe steigt bei Immobilienkrediten kontinuierlich an. Dies stellte der Finanzdienstleister Dr. Klein im Rahmen seines aktuellen Trendindikators Baufinanzierung (DTB) fest. Grund sei der mit den Immobilienpreisen steigende Kapitalbedarf.

Laut Dr. Klein würde mittlerweile niemand mehr von dem vielbeschworenen Ende der Fahnenstange sprechen – Käufer zahlen immer höhere Preise. Zumal die Finanzierungsbedingungen nach wie vor günstig sind und eine Immobilie wegen mangelnder Anlagealternativen eine solide Lösung zur Altersabsicherung ist. Aber Fakt ist:

Hierfür müssen zukünftige Haus- oder Wohnungsbesitzer immer tiefer in die Tasche greifen und die Darlehenshöhe steigt kontinuierlich an. Im Dezember beträgt das deutschlandweite Mittel rund 268.000 Euro und damit noch einmal 2.000 Euro mehr als im Vormonat. Der Wert liegt deutlich über dem Jahresdurchschnitt von 254.000 Euro, so Dr. Klein.

Ende des Jahres 2019 nimmt die standardisierte Monatsrate für eine Immobilie, die für ein Darlehen von 150.000 Euro, 2 Prozent Tilgung, 80 Prozent Beleihungsauslauf und zehn Jahren Zinsbindung gerechnet ist, leicht zu: von 384 auf 389 Euro. Das Jahresmittel beträgt 415 Euro.

Die anfängliche Tilgungshöhe nimmt zum vierten Monat in Folge ab und beträgt im Dezember 2,82 Prozent – damit bleibt sie aber immer noch auf einem hohen Niveau. Auch die Zinsbindung geht leicht zurück, allerdings nur um einen Monat: Ende des Jahres sichern sich Immobilienkäufer und Hausbauer ihren Zinssatz für durchschnittlich 13 Jahre und 9 Monate, heißt es weiter.

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