Bildquelle: markteinblicke.de

Der auf die Vermittlung von Baufinanzierungen spezialisierte Finanzdienstleister Dr. Klein hat die tatsächlich gezahlten Preise für Immobilien für 2019 ausgewertet und diese mit den Daten aus der Vergangenheit verglichen.

Laut Dr. Klein ist und bleibt Hamburg Spitzenreiter bei Immobilienpreisen: Wie in den Jahren zuvor führt die Freie und Hansestadt die Liste mit den durchschnittlich gezahlten Preisen an. Für die hohen Beträge sieht Frank Lösche, Spezialist für Immobilienfinanzierung bei Dr. Klein in Hamburg, vor allem die große Nachfrage: „Hamburg bleibt beliebt, hier werden hohe Summen für Wohneigentum bezahlt.“ Die hinteren Plätze bei den Medianpreisen teilen sich Sachsen-Anhalt und das Saarland, heißt es weiter. Zudem hätten sich die Immobilienpreise auf Sicht von fünf und zehn Jahren in allen Bundesländern erhöht.

Es wurde auch ein Vergleich der Kosten für ein Haus und eine Wohnung angestellt. Fast überall geben die Deutschen laut Dr. Klein-Angaben für ihre Wohnungen mehr aus als für Häuser. Am größten fällt der Unterschied in Bayern aus: Die angehenden Immobilienbesitzer zahlen hier unter 3.000 €/qm für Haus, lassen sich ihre Eigentumswohnung aber im Schnitt stolze 4.322 €/qm kosten. In Sachsen-Anhalt, Bremen und Nordrhein-Westfalen dagegen wird für Wohnungen weniger in die Hand genommen als für Häuser – im bevölkerungsreichsten Bundesland beträgt die Differenz zum durchschnittlichen Hauspreis 300 €/qm, so Dr. Klein.

Auch die Bandbreite der Medianpreise liegt bei Wohnungen über der der Häuser: Während sie bei ersteren von 1.603 €/qm im Sachsen-Anhalt bis 4.481 €/qm in Hamburg reicht, werden für Häuser im Mittel zwischen 1.550 €/qm im Saarland und 3.858 €/qm in der Hansestadt gezahlt. Die durchschnittlich gezahlten Quadratmeterpreise für Häuser entwickeln sich im letzten Jahrzehnt fast bundesweit moderater als die für Wohnungen, Ausnahmen sind Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Dieses Verhältnis kehrt sich im kurzfristigen Rückblick um: Verglichen mit dem Vorjahr steigt der mittlere gezahlte Hauspreis in den meisten Bundesländern schneller an der der Wohnungspreis. Ausnahmen hier: Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, heißt es weiter.

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